Zum 5. Mal wurde im Rahmen des Fernsehworkshop Entwicklungspolitik der Eine-Welt-Filmpreis NRW verliehen. Mit der Auszeichnung wird die Arbeit von Autorinnen und Autoren gewürdigt, deren Filme für Probleme in Ländern des Südens sensibilisieren, die aber auch Ansätze zur Veränderung aufzeigen und einen Perspektivwechsel ermöglichen. Der Eine-Welt-Filmpreis NRW, der vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein Westfalen gestiftet wird, ist mit 3.000 €, 2.000 € und 1.000 € dotiert.

Die Preisverleihung fand am Mittwoch, 17.06.2009 in Köln statt (18.00 Uhr, Im Mediapark 7, Saal).

 

 Nach einem inhaltlichen Input von Wolfgang Landgraeber (Leiter der Programmgruppe Gesellschaft/Dokumentation, WDR) zum Thema „Bitte keine Elendsbilder …“ werden die Preise von Minister Armin Laschet überreicht. 2009
1. Preis: Memory Books – damit du mich nie vergisst – Film von Christa Graf, Deutschland, Schweiz 2008, 90 min. Aidskranke Frauen schreiben zusammen mit ihren Kindern Erinnerungsbücher. Offen und ehrlich, gleichzeitig aber auch sehr sensibel wird den Kindern nahe gebracht, dass sie bald auf sich allein gestellt sein werden.  memorybooks
1. Preis: Gold über alles von Robert Nugent. Frankreich, Australien 2007, 52 min. In einer verlassenen Region von Guinea, Westafrika, trifft eine große Aufbereitungsanlage für eine Goldmine ein. Für die ortsansässige Bevölkerung eröffnet die Mine auf den ersten Blick neue wirtschaftliche Möglichkeiten.  End of the Rainbow_7
2. Preis: Deweneti. Irgendwo in Afrika von Dyana Gaye. Senegal 2006, 15 min. Der lebenslustige Junge Ousmane verkauft einem Polizisten, einer Marktfrau und anderen Personen seine Dienste, indem er ihnen verspricht, für sie zu beten und dafür zu sorgen, dass sich ihre Wünsche erfüllen.  DEWENETI
 Flyer Eine Welt Filmpreis NRW 2009