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 Aktivgruppe Los Angeles de la Paz

Flashmob - Aktion gegen Frauenhandel und Zwangsprostitution
am 25.10.2007

 

Durch die Geschäfte von Sindorf und Horrem, auf Plätzen und Bahnhöfen tobte ein Mob. Die Aktivgruppe wollte mit dieser modernen Form des Protestes auf Menschenhandel und Zwangsprostitution aufmerksam machen. Sie hatten erfahren, dass es meist die tiefe Armut ist, die die Opfer von Frauenhandel und Zwangsprostitution in diese ausweglose Lage bringt.

Um Punkt 15 Uhr startete der Flashmob im neuem Einkaufszentrum in Sindorf. Die zwanzig Jugendlichen gingen im Gänsemarsch in ein Geschäft. Plötzlich ertönte ein Pfiff und alle gingen in die Hocke. Laut schallte es durch das Geschäft „Stoppt Frauenhandel – kämpft mit uns!“. Den erstaunten Leuten gaben die Jugendlichen Flugblätter, in denen sie auf die Situation der Frauen aufmerksam machten.

„Wir wollen mit dieser spektakulären Aktion die Bevölkerung aufrütteln!“, sagte eine der Schülerinnen.
Auf dem Weg zur nächsten Station.

In der Vorhalle von OBI kamen die mitgebrachten Luftballons zum Einsatz: Die Jugendlichen atmeten etwas Helium ein und riefen dann „Stoppt Frauenhandel – kämpft mit uns!“. Ihre Stimme hatten einen merkwürdigen Klang bekommen, der die Passanten aufhorchen ließ.

 
 
 
 
 
 
 

 

 
Bei OBI fuhren sie sich gegenseitig in Einkaufswagen durch die Gänge und riefen ihr „Stoppt Frauenhandel – kämpft mit uns!“.
Auch in einem Restaurant hörten die Gäste: „Stoppt Frauenhandel – kämpft mit uns!“.
Jede Gelegenheit wurde genutzt, die Menschen aufzuklären.
Beratung.
 
S-Bahnsteig in Sindorf. Die Aktiven sperren den Ausgang und schauen betreten zu Boden. Die S-Bahn kommt, die Leute drängen zum Ausgang, es geht nicht weiter. Da ertönt: „Stoppt Frauenhandel – kämpft mit uns!“.
 
 
 
 
 



 

Der Flyer
Der Audiobeitrag (mp3 - 3,3 MB)
Der Bericht (pdf)

Ein Video folgt

 
Auch im Zug wurde agiert - mit Erfolg. Dieser Gast spendete gern.

Eine Station konnte an diesem Tag nicht gelingen: Der S-Bahnhof Sindorf und der Bahnhof Horrem war wie leergefegt. Wegen des Lokführerstreiks waren nur wenige Passagiere gekommen. Aber in der S-Bahn wurde aus vollem Halse gesungen: „Eine Insel mit zwei Bergen…“. Das Lied vom Lummerland prägte sich so manchem Fahrgast an diesem Tag ein.

Aktion in einer Bank. Die Angestellten und Kunden waren verblüfft. Aber die Leiterin war begeistert: Sie spendete für das Projekt von Solwodi
 
Die letzte Station war REWE. Auch hier wurden Angestellte und Kunden aufgeklärt: „Stoppt Frauenhandel – kämpft mit uns!“.
Mit drei Spendendosen sammelten die Akteure für ein Projekt von SOLWODI e.V.. In Kenia helfen die Ordensschwestern dieses Vereins den Kindern von Prostituierten, aus dem Teufelskreis ihrer Mütter herauszukommen. Durch Schule und Ausbildung können sie sich auf andere Weise ihre Zukunft aufbauen.

 


 

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