12. Juni 2017
Konflikte

„Frieden machen“: Bundestag lädt zur Ausstellung und Podiumsdiskussion über zivile Friedensarbeit ein

Montag, 19. Juni 2017, 16 Uhr / 18 Uhr
Paul-Löbe-Haus, Saal E 400 und Halle

Krieg und Gewalt in vielen Regionen der Welt bestimmen die Berichterstattung der Medien. Von friedlichen Lösungen wird dagegen selten und wenig berichtet. Auch über die Arbeit zahlreicher ziviler Fachleute, die neben internationalen Truppen in vielen Krisenregionen tätig sind, hört die Öffentlichkeit nur selten. Aus diesem Grund hat der Unterausschuss für Zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages angeregt, dass eine Wanderausstellung die zivile Friedensarbeit bekannter machen sollte.

Am 19. Juni lädt der Unterausschuss zu einer Podiumsdiskussion über die Frage ein, warum die Medien so wenig über die friedliche Beilegung von Konflikten berichten. Warum konzentrieren sich die Medien vor allem in den gewalttätigen Phasen auf  internationale Krisen? Warum ist es umgekehrt offenkundig so schwierig, auch auf friedliche Entwicklungen einzugehen und diese ebenfalls zu einem Teil der Berichterstattung zu machen? Wie lässt sich dies ändern?

Über diese Fragen diskutieren:

  • Andrea Böhm, DIE ZEIT
  • Markus Ackeret, Neue Zürcher Zeitung
  • Arne Freya Zillich, Universität Jena
  • Uli Jäger, Berghof Foundation.

Moderation: Dr. Sylke Tempel (Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik). Beginn 16 Uhr im Paul-Löbe-Haus, Saal E 400.

Anschließend (Beginn 18 Uhr, PLH Halle) wird die Ausstellung „Frieden machen“ von Bundestagsvizepräsidentin Edelgard Bulmahn eröffnet. Franziska Brantner, die Vorsitzende des Unterausschusses für Zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln, spricht ein Grußwort. Danach führt Thomas Krüger, der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, in die Ausstellung ein.

Die Wanderausstellung, die die Prinzipien, Instrumente und Kontroversen der zivilen Friedensarbeit schildert, wurde durch die Bundeszentrale für politische Bildung zusammen mit dem Verein Politikmuseum e.V. realisiert. Nach der Präsentation im Paul-Löbe-Haus wird sie bundesweit in Schulen gezeigt.

 

Medienvertreter sind zur Teilnahme und Berichterstattung herzlich eingeladen. Zum Betreten der Gebäude des Deutschen Bundestages benötigen Sie eine Akkreditierung der Pressestelle (www.bundestag.de/presse/akkreditierung).

Für Besucher ist die Ausstellung vom 20. bis 30. Juni geöffnet. Anmeldungen unter Tel. 030 227-38883, per E-Mail an ausstellungen@bundestag.de oder direkt online anmelden: www.bundestag.de/parlamentarische_ausstellung.

Deutscher Bundestag
Presse und Kommunikation, PuK 1
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Tel.: +49 30 227-37171, Fax +49 30 227-36192
www.bundestag.de, pressereferat@bundestag.de

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8. Juni 2017
Kindersoldaten

Die Kinder, die in die Hände des IS fallen, werden vom IS “Ashbal” – “junge Löwen” genannt. Sie werden monatelang misshandelt und einer Gehirnwäsche unterzogen, um dann für die Terrororganisation in den Kampf zu ziehen. Die Filmemacher gewannen nach monatelanger Annäherung das Vertrauen von einigen dieser traumatisierten Kinder und haben sie zu ihrem heutigen Leben befragt.

Weiterlesen: ARTE

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2. März 2017
Mädchenbeschneidung

Am 1. März hat der Runde Tisch NRW gegen Beschneidung von Mädchen in seiner 39. Sitzung ein wenig stolz zurückgeblickt auf 10 Jahre intensiver Arbeit gegen Mädchenbeschneidung. Viel Zeit dafür blieb nicht, weil ein volles Programm und ein entsprechend enges Zeitraster bald ins vorgesehene Programm zwang. Aber zu Beginn haben wir ein gemeinsames Transparent mit unseren Gedanken erstellt und uns zu einem Foto aufgestellt (das nachgereicht wird)

 

 

 

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9. Januar 2017
Film in Aktion

Aktuelle Film- und Fernsehproduktionen, die sich mit Nord-Süd-Themen, den politischen und sozialen Auswirkungen der Globalisierung, mit Arbeitsbedingungen auf dem Land und in der Stadt, mit Flucht / Migration oder interkulturellen Begegnungen auseinandersetzen, stehen im Mittelpunkt des 24. Fernsehworkshop Entwicklungspolitik, der vom 11.-14.05.2017 im Haus am Dom in Frankfurt am Main  stattfinden. Die filmische Auseinandersetzung gilt brisanten Themen des globalen Südens ebenso, wie Beobachtungen aus dem Alltag, die Beziehungen, kulturelle Ausdrucksformen oder die Lebenswirklichkeiten von Kindern und Jugendlichen spiegeln.

Wir möchten Sie einladen, Film- und Fernsehproduktionen zum Fernsehworkshop Entwicklungspolitik einzureichen und Produktionen für den 9. Eine-Welt-Filmpreis NRW vorzuschlagen. Anmeldeformular: 2017 Filmanmeldung Das Reglement ist Teil der Anmeldung. Anmeldungen bis: 15.03.2017

 

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17. November 2016
Newsletter

Die SchülerInnen der SE1 kennen uns teilweise. Anfang des Jahres hatten wir einen ganzen Reigen von Projekten mit den Jugendlichen abgeschlossen. Nach einer Aufwärm- und Kennenlernphase näherten wir uns dem Thema “Wählen”. Sofort fiel der Name Trump und alle hatten die Vorstellung, dass es für die Länder, aus denen sie kommen (Syrien, Albanien, Irak), nicht gut ist.  Einige haben ihre Heimat so jung verlassen, dass sie nichts über die Situation dort wissen. In der nächsten Woche wollen wir gemeinsam das Projekt gestalten und überlegen, welche Bestandteile es enthalten soll. Ganz sicher ist, es soll wieder eine Meinungsumfrage geben. Das haben die Jugendlichen, die schon bei Projekten mitgemacht haben, gewünscht. Und es sollen wieder PolitikerInnen und Medien dabei sein!

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6. November 2016
Kindersoldaten

Die Extremistenmiliz Islamischer Staat setzt nach UN-Erkenntnissen in der Schlacht um Mossul wohl auch Kinder ein. Die Extremisten hätten die Einwohner in der Ortschaft Hammam al-Alil südlich von Mossul dazu gedrängt, insbesondere Jungen ab einem Alter von neun Jahren an die Kämpfer zu übergeben, sagte eine Sprecherin des UN-Menschenrechtsbeauftragten. Dabei handle es sich augenscheinlich um die Rekrutierung von Kindersoldaten.

http://www.n-tv.de/politik/IS-setzt-offenbar-Kindersoldaten-ein-article19009711.html

http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Rheinische-Post-IS-rekrutiert-in-Mossul-Neunjaehrige-als-Kindersoldaten-5171854

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4. November 2016
Kindersoldaten

Nach Diskussionen um die Treffsicherheit des Sturmgewehrs G36 und um Waffenexporte ins Ausland hat sich das Schauspiel Stuttgart den schwäbischen Waffenhändler vorgeknöpft. Mit vorsichtigen politischen Anklängen inszenierte Regisseur Dominic Friedel das Stück „Feuerschlange“ von Philipp Löhle für die abgelegene kleine Nord-Bühne. Die Uraufführung des handlungsarmen Episodenstücks, das mehr Rezitation als Dialoge bietet, bestritten am Samstagabend 14 Kinder und 5 Schauspieler. Inspiration für Friedel und Löhle war nach eigener Darstellung das Unternehmen Heckler & Koch – in dem Stück Lecker & Loch genannt.

http://www.swp.de/goeppingen/nachrichten/suedwestumschau/schauspiel-stuttgart-thematisiert-waffenhersteller-13910092.html

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4. November 2016
Kindersoldaten

Kathmandu (APA/dpa) – Vor zehn Jahren endete in Nepal der Bürgerkrieg. Bis heute leidet eine Gruppe besonders darunter: ehemalige Kindersoldaten. Beobachter befürchten, dass die Gewalt bald wieder ausbrechen könnte.

Als er gerade einmal zwölf Jahre alt war, hatten die maoistischen Aufständischen Lenin Bista in ihren Bann gezogen. Es war auf einer Veranstaltung in der Nähe seines Heimatdorfes Chhatiwan in Südost-Nepal, erinnert er sich heute. Rund 300 Menschen hatten sich auf einem Feld versammelt, wo eine maoistische Tanzgruppe revolutionäre Musik und Tänze aufführte. „Wir hätten damals zur Schule gehen sollen“, sagt Bista heute. „Stattdessen wurden wir in einen Krieg hineingezogen.“ …

http://www.tt.com/home/12212249-91/nepals-ehemalige-kindersoldaten—letzter-ausweg-gewalt.csp

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