Header Bild

Kongress “Angekommen – und nun?”

Geflüchtete Jugendliche erforschen in einem KP1260459ongress ihre Zukunft.

Am 03. Mai 2016 fand von 08.00 bis 13.00 Uhr der Kongress geflüchteter Jugendlichen in der Aula der Gemeinschaftshauptschule Dumont-Lindemann-Schule in Düsseldorf statt. Beteiligt waren die zwei Klassen SE 1 und SE 3 (SE= Seiteneinsteiger) in denen jeweils etwa 15 Jugendliche aus verschiedenen Ländern (Syrien, Afghanistan, Armenien, Irak, Mazedonien, Polen u.a.) auf den Regelunterricht vorbereitet werden.

Zusammen mit den zugewanderten Jugendlichen der Klassen SE1 und SE3 hatten wir zuvor Themen im Projekt “Zukunft – eine Falle” erarbeitet, die den Jugendlichen und unserer Gesellschaft auf den Nägeln brennen.

In unzähligen Kongressen und Tagungen zerbrechen sich Expert*innen den Kopf über diese Jugendlichen. Aber sie, die Jugendlichen, sind die eigentlichen Expert*innen, weil sie Erfahrungen gemacht haben und mitbringen, die wir nicht haben. Sie haben in der Heimat und unterwegs schreckliche Situationen erleben müssen, haben alles verloren und wurden in eine völlig fremde Umgebung gestoßen.snip_20160504174313

Dieser Kongress sollte die Jugendlichen anstoßen, nach dem Spruch „Leben und leben lassen“ ihre aktuelle Situation und ihre Zukunft zu erfassen. Im Mittelpunkt steht wie bei fast allen Projekten von FRIEDENSBAND die Meinungswand: Aus einer 50-Meter-Papierrolle (61 cm breit) wird ein mehrere Meter großes Stück geschnitten und zusammen mit dicken Filzschreibern auf den Boden gelegt. Das hat Aufforderungscharakter, dem sich die Jugendlichen kaum entziehen können.

 

Das FRIEDENSBAND-Team bestand aus Günter Haverkamp und Thalia Tissen (Idee und Moderation) und Jasmin Malonde, Klara Stein, Tanja Stöffken.
Das Projekt wurde durch den Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen und Chef der Staatskanzlei als Projekt der europawoche 2016 anerkannt und mit 2000 Euro gefördert. Anerkennungsurkunde

 

Was ist Freiheit?

Im Stuhlkreis sitzen die 30 Jugendlichen. In der Mitte liegt die Meinungswand mit einem Piktogramm in der Mitte: Ein Mann auf einem Gipfel breitet in großer Geste seine Arme aus. Ein starkes Freiheitsgefühl liegt in diesem Bild.

DSC_0044Den Jugendlichen sagen wir dazu: „Freiheit endet dort, wo sie einem anderen diese wegnimmt. Was passiert, wenn ich meine Arme weit ausbreite wie der Mann auf dem Piktogramm?“ Prompt ahmt ein Mädchen das nach, zum Entsetzen ihrer Nachbarn, die plötzlich ihre Arme vor dem Gesicht haben. Jeder versteht dieses Bild. Andere machen das nach. Sie spüren, das falsch verstandene Freiheit die Unfreiheit des Nachbarns sein kann.

Nun stürzen sich die Jugendlichen auf die Meinungswand und schreiben ihre Assoziationen zu FREIHEIT auf. „Keine Angst haben müssen“ – „Respekt“ – „Glück“ – „Sein Leben leben“ – „Schule“ – „Eigene Meinung“ – „Reisen“. Die einzelnen Stichworte werden intensiv besprochen.

Bei der Nachbesprechung ist den Jugendlichen besonders das Wort „Respekt“ und „Sein Leben leben“ wichtig. Ein positives Gefühl für die Freiheit, die sie hier erleben, entstand.

 

Was ist Gastfreundsachaft?

In einem Sketch testen die Jugendlichen zwei Situationen aus: Einmal sind es die Gastgeber, denen die Gäste das Leben schwer machen und ein anderes Mal die Gäste, die von den Gastgebern schlecht behandelt werden.

Alle schauen gebannt zu, was da auf der Bühne der Aula stattfindet und darüber wird hinterher auch sehr intensiv diskutiert.

 

Welche Vorurteile haben wir?

DSC_0059Wir alle haben Vorurteile. Dabei sind einige, über die man lachen kann, andere, über die man sich ärgern kann. Könnt ihr über uns, die Deutschen lachen? Welche Vorurteile kennt ihr, vielleicht auch euch selbst gegenüber?

Auf der Meinungswand kommt einiges zusammen: „Mädchen sind intelligent – Jungs sind dumm“ schreibt ein Mädchen. Prompt steht ein Junge auf und dreht den Satz mit Pfeilen um – heftige Reaktionen bei den Mädchen! – „Alle Männer sind alle gleich“ – „Aggressive Männer“ kommt von den Mädchen. Aber auch: „Flüchtlinge wollen nur unser Geld“ – „Deutsche sind pünktlich“ – „Polen klauen“.

 

Der weiße Ritter

FDSC_0116rage an die Jugendlichen, ob sie in ihrer Kultur auch eine Figur kennen, die für das Gute steht. So wie der tapfere weiße Ritter, der die Frauen schützt und den Armen hilft und Unrecht bekämpft. Alle kannten eine solche Gestalt aus ihrer Kindheit.

Die Vorstellung, im Zweifelsfall an dieses Ideal anzuknüpfen, wenn sie in der neuen Welt nicht genau wissen, was gut ist und was nicht, gefiel den Jugendlichen.

 

Fußstapfen

Zur Auflockerung malten die Jugendlichen zwischendurch Fußstapfen aus, die den Weg symbolisieren sollten, den sie in ihrer Herkunftsgesellschaft bereits zurückgelegt haben, den des Weges zu uns und den natürlich, den sie noch in unserer Gesellschaft vor sich haben.

 

Die Gruppenarbeit

DSC_0066

1. Arbeitsgruppe „Frauenrechte“ 

Diese Arbeitsgruppe bestand aus neun Mädchen. Sie sollten die Gelegenheit haben, sich ungestört mit ihren Vorstellungen einer Rolle als Frau in unserer Gesellschaft zu beschäftigen. Welche Rechte und Möglichkeiten haben Frauen in ihrem Heimatland – welche hier? Welche werden auch hier von ihrer familiären Umgebung eingeschränkt? Was können und wollen sie fordern?

 

2. Arbeitsgruppe „Meine Schwester – deine Schwester“

In dieser Arbeitsgruppe setzten sich die Jungens mit ihreDSC_0087n Frauenbildern auseinander. Der Titel deutete darauf hin und so haben wir es auch eingeleitet: „Du möchtest, dass deine Schwestern Respekt entgegen gebracht wird. Was bedeutet das für dein Verhalten gegenüber der Schwester eines Anderen?“

Wie stehen die Jugendlichen zur Gewalt? Sind sie bereit sich für die Rechte der Frauen einzusetzen – für deutsche und für Frauen ihrer Kultur? Gab es in ihrer Kindheit einen Helden, der gut war, Frauen schützte und sich für
das Gute einsetzte? Können sie ihm nacheifern, auch in Deutschland mit seinen Freiheiten?

 

3. Arbeitsgruppe „Gastgeber“

Jugendliche versetzen sich miDSC_0094t die Rolle des Gastgebers auseinander. Was sind seine beinahe heiligen Pflichten in ihrer Heimat, die dem Gast die Tür öffnet und ihn willkommen hießt. Ja, diese Pflichten wurden sofort auch benannt, zeitgleich brachten die Jugendlichen aber kulturübergreifend das Bild von Gäste zu Papier, die einfach nicht gehen wollen und die man nicht los wird, ohne das Gesicht zu verlieren.

 

4. Arbeitsgruppe „Gast“

In der anderen Arbeitsgruppe setzten sich die Jugendlichen mit der Rolle der Gäste auseinander. Wie soll sich ein Gast seinem Gastgeber gegenüber verhalten. Respekt war ein wichtiger Begriff in dieser Runde. Einhellig wurde die Regel genannt, die Wünsche des Gastgebers zu respektieren und die Gastfreundschaft nicht auszunutzen.

DSC_0115

Fazit der Arbeitsgruppen

Die Arbeitsgruppen „Frauenrechte“ und „Meine Schwester – deine Schwester“ tauschten ihre Vorstellungen aus und waren sich über die kulturellen Unterschiedlichkeiten einig: Es gilt, die Frauenrechte in der neuen Heimat zu übernehmen. Die Mädchen waren von der Herangehensweise begeistert und brachten ihre Wünsche deutlich und selbstbewusst vor. Aber es schien auch den Jungs deutlich geworden sein, dass sie die Mädchen respektieren müssen. Oft wurde gesagt, dass es in ihrer Heimat anders ist, dass sie es aber gut finden, dass es hier den gegenseitigen Respekt gibt.

Auch die beiden Arbeitsgruppen „Gastgeber“ und „Gast“ haben die Regeln, die einer guten Gastfreundschaft auf beiden Seiten zu beachten sind, notiert und sich Gedanken darüber gemacht. Sie sahen viele Parallelen zu dem Leben hier in Deutschland. Es gibt den Gastgeber und sie sind die Gäste. Bis, und das schien ein Wunsch vieler zu sein, sie selbst hier Gastgeber sind und Gäste annehmen können.

 

Plenum und Resolution

Leider war uns die Zeit davongelaufen und so konnten wir das Plenum und damit die Resolution nur gemeinsam mit den JournalistInnen entwickeln. Von den vier Arbeitsgruppen wurden die wichtigsten Kernsätze und Regeln, die die Jugendlichen erarbeitet hatten, auf dem Resolutionstransparent zusammengetragen.

Frauen dürfen Politik machen
Frauen dürfen jeden Beruf ausüben
Frauen haben das Recht auf Bildung
Gäste müssen sich respektvoll verhalten
Gäste müssen freundlich sein
Gäste müssen dankbar sein
Gastgeber sollten nett sein
Die Kommunikation zwischen Gastgeber und Gast muss stimmen
Wir respektieren uns gegenseitig
Wir unterstützen die Frauen
Männer und Frauen sind höflich zueinanderDSC_0134
Gastgeber soll auf Wünsche eingehen

 

Es war eine fast feierliche Stimmung, als die Jugendlichen nach und nach sahen, wie ihre Resolution, die sich an sie selbst ebenso wie an die Gesellschaft in Deutschland richtet, entstand.

Die JournalistInnen von Rheinischer Post und Neuer Rhein Zeitung schrieben intensiv mit und befragten anschließend die Jugendlichen, Lehrer*innen und Mitarbeiter*innen von FRIEDENSBAND.

Mitten unter den Jugendlichen saß auch die grüne Landtagsabgeordnete Karin Schmitt-Promny. Im Schlusswort wandte sie sich an die Jugendlichen und bedankte sich für das Bild, das sie mitnehmen wolle. Die Ernsthaftigkeit, mit der sich die Jugendlichen den gesellschaftlichen Themen und ihrer eigenen Zukunft widmeten, habe einen großen Eindruck auf sie gemacht und sie sprach sich dafür aus, solche Projekte mit geflüchteten Jugendlichen weiterzuführen.

 

Das Video zum Kongress

Der Kongress wurde begleitet vom Filmemacher Christian Deckert. Für seine behutsame, sich nie einmischende Filmarbeit, aber auch für seine Tipps inhaltlicher Art herzlichen Dank! Sein Video gibt die Atmosphäre sehr gut wieder:

 

Die beiden Artikel in der Rheinischen Post und in der NRZ

160509 Kongress RP

150504 NRZ Kongress-001

 

9. Eine-Welt-Filmpreis NRW

Am 10. November 2017 fand im Filmforum im Museum Ludwig in Köln die Verleihung des Eine-Welt-Filmpreises NRW statt. Zum 9. Mal verleiht eine unabhängige Jury im Rahmen des Fernsehworkshops Entwicklungspolitik den Eine-Welt-Filmpreis NRW.

Etwa 150 Gäste nahmen an der Veranstaltung teil. Foto: ©Inga Geiser

Eingereicht wurden 125 Filme, aus denen eine Vorjury 25 Filme für die Sichtungsveranstaltung im Frühjahr in Frankfurt herausfilterte. Dort sichtete die Jury, bestehend aus Ascan Breuer, Filmemacher Wien; Christian Frevel, Adveniat Essen; Matthias Fetzer, Filmhaus Nürnberg; Margrit Schreiber, ZDF/3sat Mainz und Sabine Schröder, Ev. Medienzentrale Kassel die Filme und entschied sich für die diesjährigen Preisträger und Empfehlungen.

Moderation: Anne Schulz, Referentin Gustav-Stresemann-Institut

Einladungsflyer Eine-Welt-Filmpreis NRW
Unterstützerkarte mit 32 Organisationen

Informationen für die Presse finden Sie hier

Begrüßung und Keynote

Für den Fernsehworkshop Entwicklungspolitik begrüßte Joachim Ziefle die Gäste. Er verwies auf die lange Geschichte der Arbeitsgemeinschaft: Bereits seit 1972 werden regelmäßig aktuelle Film- und Fernsehproduktionen zu entwicklungspolitischen Themen vorgestellt und in Veranstaltungen sowie Seminaren die aktuellen Debatten um Medienpräsenz von Nord-Südthemen zur Diskussion gestellt.

In seiner Keynote beschäftigte sich Karsten Visarius, Leiter des Filmkulturellen Zentrums der EKD im Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) mit den filmischen Realitäten und die Wirkung der Bilder des entwicklungspolitischen Films.

 

Minister Stephan Holthoff-Pförtner hielt eine beeindruckende Rede Foto: ©Inga Geiser

 

Stephan Holthoff-Pförtner, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes Nordrhein-Westfalen, der in seiner Rede viele von uns doch überraschte. Er beschrieb, wie er durch die Filme aufgerüttelt wurde und machte sich Gedanken über unsere Gleichgültigkeit.

„Der Eine-Welt-Filmpreis ist inzwischen ein filmpolitisches Markenzeichen in der entwicklungspolitischen Medien- und Bildungslandschaft. Die preisgekrönten Filme appellieren an unsere Verantwortung. Sie helfen uns zu verstehen, wie wichtig gezielte entwicklungspolitische Arbeit und Unterstützung sind. Diese Filme kann niemand sehen, ohne anschließend seine Einstellung zu überprüfen.“


Organisation:

Büro für Kultur- und Medienprojekte gGmbH – Bettina Kocher

Aktion Weißes Friedensband e.V. – Günter Haverkamp

Melanchthon-Akademie – Joachim Ziefle

 

Auch in diesem Jahr trug GEPA wieder – wie seit 16 Jahren –  zum Gelingen der Veranstaltung bei: Die kleinen Täfelchen fair gehandelte Schokolade sind gut angenommen worden und der FAIRE HANDEL ist nun einmal ein wichtiges Instrument gegen viele der Probleme, von denen die entwicklungspolitischen Filme handeln.

Die Fingerfood wurde diesmal von den somalischen Frauen der Beratungsstelle stop mutilation e.V. in Düsseldorf hergestellt. Das Essen fand reißenden Absatz und wurder allerseits gelobt.

Zahlreiche Organisationen unterstützten den 9. Eine-Welt-Filmpreis NRW mit ihrem Logo. Auch sie wollten damit darauf aufmerksam, wie wichtig entwicklungspolitische Filme für die Bildungsarbeit sind.

Die Preisverleihung


3. Preis:

#MyEscape, Deutschland 2016, 90 Min.

Regie: Elke Sasse
Buch: Elke Sasse
Kamera: Oliver Gurr, Fariba Nilchian u.a.
Ton: Marcus Zahn, Cornelius Rapp
Musik: Marcus Zahn
Schnitt: Janine Dauterich
Fernsehsender/Produktion: WDR, Red. Jutta Krug, Deutsche Welle, Red. Hanne Kehrwald, berlin producers film GmbH & Co.KG

Biografie Elke Sasse

Minister Stephan Holthoff-Pörtner, Rahmat Haidari und Jutta Krug Foto: ©Inga Geiser

Flüchtlinge haben Stationen ihrer Flucht aus Syrien, Afghanistan und Eritrea festgehalten. Der Film macht daraus eine spannende Erzählung, vervollständigt durch ausführliche Interviews. So entsteht ein eindrückliches Bild aus nächster Nähe, von Menschen, die ihre Heimat verlassen müssen.

Den Preis nahmen Jutta Krug, WDR Redaktion Dokumentarfilm und der Filmemacher Rahmat Haidari  entgegen. Er war zusammen mit seinem kleinen Neffen aus Afghanistan, wo er für einen Fernsehsender gearbeitet hat, geflohen und hatte die Stationen seiner Flucht aufgezeichnet.

Minister Stephan Holthoff-Pförtner ging in bewegenden Worten auf die Stationen dieses Filmes ein, der uns eindringlich Bilder vermittelt, wie wir sie brauchen, damit wir die Menschen hinter den Zahlen erkennen können.

Begründung der Jury und weitere Informationen – hier


2. Preis: 

Mirr – Das Feld, Schweiz 2016, 91 Min.

Regie: Mehdi Sahebi
Buch: Mehdi Sahebi
Kamera: Mehdi Sahebi
Schnitt: Mehdi Sahebi, Aya Domenig
Fernsehsender/Produktion: Cinéma Copain

Biografie Mehdi Sahebi

Mehdi Sahebi und Minister Stephan Holthoff-Pförtner Foto: ©Inga Geiser

Landraub in Kambodscha. Eine Familie wird von ihrem letzten Feld vertrieben. Damit stellt sich die existentielle Frage, wovon sie künftig leben sollen. Aber sie gibt die Hoffnung nicht auf und macht sich auf die Suche nach einem freien Feld.

Minister Holthoff-Pförtner: „Der Landesregierung ist es ein großes Anliegen, die entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit zu fördern, denn das Bewusstsein und das Wissen über das, was in unserer Welt vor sich geht, ist die Voraussetzung, um etwas für die betroffenen Menschen in den jeweiligen Ländern zu verändern.“

Begründung der Jury und weitere Informationen – hier


1. Preis: 

Das Grüne Gold – (Dead Donkeys Fear No Hyenas) – Schweden, Finland, Deutschland 2017, 90 Min.

Regie: Joakim Demmer
Buch: Joakim Demmer
Kamera: Ute Freund, Joakim Demmer, Zeb Davidson
Musik: Matthias Trippner
Schnitt: Stefan Sundölf, Frank Brummund
Fernsehsender/Produktion: RBB, Red. Dagmar Mielke, Ma.ja.de.Filmproduktions GmbH, Gottschedstr. 18, 04109 Leipzig, Tel. 0341-9839696, leipzig@majade.de Verleih: Neue Visionen Filmverleih, Schliemannstr. 5, 10437 Berlin, Tel. 030-44008844, info@neuevisionen.de

Biografie Joakim Demmer

Joakim Stemmer und Minister Stephan Holthoff-Pförtner Foto: ©Inga Geiser

In Äthiopien, das von Hungersnot betroffen ist, verpachtet die Regierung Millionen Hektar scheinbar ungenutzten Landes an ausländische Investoren, in der Hoffnung auf Exporteinnahmen. Aber der Traum vom Wohlstand hat eine Schattenseite – die größte Zwangsvertreibung in der heutigen Zeit, eine bösartige Spirale der Gewalt.

Begründung der Jury und weitere Informationen – hier

Empfehlungen für die Bildungsarbeit


Arlette – Mut ist ein Muskel von Florian Hoffmann, Deutschland, Schweiz 2015, 53 Min.

Regie: Florian Hoffmann
Buch: Florian Hoffmann
Kamera: Katharina Diessner, Mathilda Mester
Ton: Gian Suhner
Musik: Martina Colli
Schnitt: Sven Kulik
Fernsehsender/Produktion: SRF 3sat, Red. Urs Augstburger, Rajan Autze, PS Film GmbH

Eine Reise von Afrika nach Berlin wird unverhofft zu einer Reise von der Kindheit ins Erwachsenenleben. Arlette, ein kriegsversehrtes 15-jähriges Mädchen aus der Zentralafrikanischen Republik, wird in Berlin durch eine Knie-Operation von jahrelangen Schmerzen befreit. Mit der Veränderung des Körpers entwickelt sich auch ihr inneres Wesen: plötzlich stürzt sie in die Pubertät. Doch dann entflammt in ihrer Heimat erneut der Krieg. Arlette muss erwachsen werden und die Entscheidung über ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen. Eine filmische Langzeitbeobachtung, die konsequent aus der Perspektive einer jungen Zentralafrikanerin erzählt ist. Für den Zuschauer eröffnet sich durch Arlettes Augen ein unverstellter Blick auf unser alltägliches Leben.

 

Kontakt: Florian Hoffmann, Graefestr. 71, 10967 Berlin, Tel. 0163-4543490, e-mail: florianhoffmann@gmx.de


Ebola – das Virus überleben von Carl Gierstorfer, Deutschland 2015, 52 Min.

Regie: Carl Gierstorfer
Buch: Carl Gierstorfer
Kamera: Carl Gierstorfer
Ton: Laura Salm-Reifferscheidt
Musik: Olafur Arnals
Schnitt: Marcel Ozan Riedel
Fernsehsender/Produktion: SWR Arte, Red. Bernd Seidl, DOCDAYS Productions GmbH

 

Der Film dokumentiert die tiefgreifenden gesellschaftlichen Folgen des Ebola-Ausbruchs in Liberia. Erzählt wird unter anderem die Geschichte von Stanley Juah, einem Familienvater, der Ebola in sein Dorf brachte und nun für den Tod von 14 Menschen verantwortlich gemacht wird. Stanleys letzte Hoffnung liegt auf einem Pastor, der versucht, für ihn Vergebung bei der Dorfgemeinschaft zu erbitten. Die Ambulanzkrankenschwester Mabel Musa beobachtet voller Sorge, wie ihr Land an der Epidemie zu zerbrechen droht. Aber sie erkennt auch, wie die Epidemie überwunden werden und die Gesellschaft wieder Vertrauen fassen kann. In der Krise sind es zuallererst die Einheimischen, die die wichtige Arbeit im ländlichen, schwerzugänglichen Liberia leisten. Der Film zeigt liberianische Krankenschwestern, die monatelang in Doppelschichten arbeiten, Menschen, die alles verloren haben und dennoch bereit sind, zu vergeben. Studierende, die freiwillig im Kampf gegen die Seuche mithelfen. So werden nicht nur die Mechanismen beschrieben, die für einen schnellen Sieg gegen Ebola nötig sind, sondern auch, was die Epidemie den Menschen abverlangt. Kein Kampf gegen eine Seuche ist denkbar, ohne die, die sie bekämpfen.

Kontakt: DOCDAYS Productions GmbH, Choriner Str. 42, 10435 Berlin, Tel. 030-4737793-13
e-mail: ab@docdays.de


Seeblind – Der wahre Preis der Frachtschifffahrt von Denis Delestrac, Frankreich, 2015, 52 Min.

Regie: Denis Delestrac
Buch: Denis Delestrac
Kamera: Jordi Esgleas
Musik: Ian Briton, Rod Boyd
Schnitt: Dragomir Bajalica, Jean de Garrigues, Ibon Olaskoaga
Fernsehsender/Produktion: Polar Star Films in Koprdouktion mit Le Compagnie des Taxi Brousse, SRF Dok, Red. Evelyn Wildbolz

 

Etwa 90 Prozent aller heute in der westlichen Welt konsumierten Produkte kommen aus Übersee. Ob Jeans, Computer oder Lippenstifte, sie haben oft eine Schifffahrt um den ganzen Globus hinter sich. Und dennoch sind sie billiger als Produkte, die hierzulande hergestellt werden. Die Frage ist: Wer zahlt den Preis? Heute werden jedes Jahr etwa 18 Millionen Container auf den Schifffahrtsrouten der Welt befördert. Das ist eine so gigantische Fracht, dass sie nicht mehr wirklich zu kontrollieren ist. Waffen, Drogen, Menschenhandel. Die Zollbehörden können das wahre Ausmaß nur anhand von Stichproben erahnen. Der Film beleuchtet die Funktionsweise und die Gefahren des weltweiten Frachtschiffgeschäfts und zeigt, dass unsere Wirtschaft, unsere Umwelt und unser ganzer Gesellschaftsentwurf von dieser Branche komplett abhängig geworden sind.

 

Kontakt: Nichtgewerbliche Rechte: éducation 21 | Filme für Eine Welt, Monbijoustr. 31, CH-3001 Bern, Tel +4131 321 00 30, e-mail: film@education21.ch

Weitere Bilder der Veranstaltung

 

Der Eine Welt Filmpreis NRW wird seit 2001 durch die Landesregierung NRW vergeben. Die Geschichte des Eine Welt Filmpreises finden Sie hier.

 

 

Aktion Rote Hand

Wir haben eine Verantwortung für die vielen Kinder, die vom IS zum Töten gezwungen werden und die leider viel zu oft auch aus unserer Mitte heraus durch Propaganda geworben werden. Wir rufen auf zu einem starken Aktion Rote Hand, um von den PolitikerInnen zu verlangen, dass sie mehr gegen den Missbrauch von Kindern in Kriegen tun.

Sie erleben das Grauen des Krieges und haben kaum die Chance, in die Gesellschaft zurückzufinden. Alljährlich erinnern wir mit der Aktion Rote Hand zum Red Hand Day (12. Februar) daran, dass viele Kinder weltweit an Kriegen teilnehmen müssen. Wir wollen ein Zeichen setzen, denn

bundtag-2012

Aktion Rote Hand im Bundestag

webpunkt angesichts hunderttausender Jugendlichen, die weltweit zu kriegerischen Gewalttaten gezwungen werden,
webpunkt angesichts vieler geflüchteter Kinder und Jugendlichen, die unsere Hilfe brauchen, weil sie schwerst-traumatisiert sind,
webpunkt angesichts der vielen Jugendlichen, die aus unserem Land zum IS gegangen und dort ums Leben gekommen sind oder traumatisiert zurückkehren,

müssen wir deutlich machen, dass uns diese Kinder und Jugendlichen wichtig sind und wir uns mit aller Kraft dafür einsetzen wollen, dass Kinder aus Kriegen herausgehalten werden müssen.

 

Aufbau eines Bildungsportals

Mit den aktuellen Workshops entstehen schrittweise Hinweise für LehrerInnen, wie das Thema Kindersoldaten in den Unterricht eingebunden werden kann. Hier die ersten drei Schritte

Schritt 1: Begriffsklärung “Kinder” und “Soldaten”

Schritt 2: Der Film “Ich habe getötet”

Schritt 3: Klärung “Täter” und “Opfer”

 

Weiter zur Aktionswebseite www.aktion-rote-hand.de

 

 

 

Plan: Kinderarbeit und Ausbeutung stoppen!

Millionen Kinder weltweit erleben Ausbeutung statt Ausbildung. So müssen geschätzte 168 Millionen Mädchen und Jungen von klein auf bis zu 16 Stunden täglich schuften, z.B. am Fließband, an Nähmaschinen, bei der Ernte unter schlimmsten Bedingungen oder in fremden Haushalten. Zu 70% sind es Mädchen in sehr jungem Alter, die auf Feldern, in Minen oder Fabriken arbeiten müssen statt zur Schule zu gehen und zu lernen. Für den Schulbesuch fehlen Geld, Zeit und Kraft. Es ist ein Leben ohne Kindheit und Bildung, ohne Spielen und Geborgenheit, oft begleitet von Misshandlungen. Kinderarbeit ist in vielen Entwicklungsländern leider immer noch Normalität. Das wollen wir mit Ihrer Hilfe ändern! Mehr Webseite Plan

Newsletter FRIEDENSBAND – Mai 2016

Inhalt:

Den Newsletter finden Sie hier

Leider funktionieren im Newsletter die Links nicht. Wir haben sie oben eingefügt. Ein zweiter Fehler: Bei der Petition gegen den Einzug von Minderjährigen zur Bundeswehr ist natürlich die Bundesverteidigungsministerin gemeint und nicht die Bundesverkehrsministerin (die wir auch gar nicht haben).

Red Hand Day 2016 Bündnis Kindersoldaten: Waffenexporte stoppen!

Zum heutigen “Red-Hand-Day” fordert das Deutsche Bündnis Kindersoldaten einen besseren Schutz von Kindern in bewaffneten Konflikten.

  • Presseerklärung des Deutschen Bündnis Kindersoldaten http://www.presseportal.de/pm/40844/3249294
  • http://www.presseportal.de/pm/18591/3247293
  • http://www.domradio.de/themen/soziales/2016-02-12/deutsches-buendnis-kindersoldaten-zu-red-hand-day
  • http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Weltweiter-Aktionstag-gegen-den-Einsatz-von-Kindersoldaten-am-12-2-Kinder-duerfen-keine-Soldaten-sein-4731731
  • http://www.noz.de/deutschland-welt/politik/artikel/668265/kindersoldaten-terre-des-hommes-beklagt-straflosigkeit
  • http://www.epo.de/index.php?option=com_content&view=article&id=12410:red-hand-day-kinder-duerfen-keine-soldaten-sein-3&catid=269&Itemid=31
  • http://www.dw.com/de/kindersoldaten-k%C3%A4mpfen-in-14-l%C3%A4ndern/a-19043546
  • http://www.swp.de/ulm/nachrichten/politik/Notizen-vom-12-Februar-2016;art4306,3678568
  • http://latina-press.com/news/215045-weltweiter-aktionstag-gegen-den-einsatz-von-kindersoldaten/
  • http://www.bundespresseportal.de/berlin/6-berlin/kindersoldaten-brauchen-unsere-unterstuetzung.html
  • http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/NOZ-NOZ-Kinderrechtsexperte-Rekrutierung-von-Kindersoldaten-muss-staerker-verfolgt-werden-4730677
  • http://www.wochenblatt.de/nachrichten/landshut/regionales/Rote-Haende-gegen-Kindersoldaten;art67,351577
  • http://www.n24.de/n24/Mediathek/videos/d/8057882/-sie-haben-uns-beigebracht–wie-man-kehlen-aufschneidet-.html
  • http://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/220481/kindersoldaten
  • http://www.tagblatt.de/Nachrichten/Farbe-gegen-Kindersoldaten-276513.html
  • http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-siegen-kreuztal-netphen-hilchenbach-und-freudenberg/rote-haende-sprechen-baende-id11550354.html
  • http://www.liewo.li/liechtenstein/vermischtes/Technologie-gegen-Kindersoldaten;art171,184738
  • http://www.107.7radiohagen.de/hagen/lokalnachrichten/lokalnachrichten/article/-45bc4bfb71.html
  • http://www.domradio.de/themen/caritas/2016-02-09/caritas-will-mehr-engagement-gegen-einsatz-von-kindersoldaten
  • https://www.neues-deutschland.de/artikel/1001141.kindersoldaten-bei-der-bundeswehr.html
  • https://www.gelsenkirchen.de/de/_meta/aktuelles/artikel/21176-stopp-kein-einsatz-von-kindersoldaten
  • http://www.rp-online.de/nrw/staedte/rhein-kreis/stadtgespraech/kindersoldaten-als-schulthema-aid-1.5743388

 

Roger Willemsen ist tot!

Roger Willemsen ist Sonntag im Alter von 60 Jahren gestorben. Unvergesslich sind für uns die Begegnungen mit ihm, vor allem die Matinee von Roger Willemsen und Julitta Münch 2005.

Projekt “Klima – eine Falle?”

Die geflüchteten Jugendlichen machten Erfahrungen mit unseren Klimaproblemen und Fluchtgründen.
gehen die Jugendlichen aus drei Einrichtungen den Auswirkungen des Klimawandels betreffend P1050925-001ihrer Zukunft nach. Sie suchen nach praktischen Möglichkeiten diesem Trend entgegen zu wirken. Durch das Projekt werden sie an zukunftsentscheidenden Fragen beteiligt und können ihre Stimme bei PolitikerInnen einbringen.
In ihrer Umgebung können sie als Erben den heutigen Erwachsenen klarmachen, dass sie ihr Verhalten ändern sollten. In diesem Projekt haben sie die Chance, die Gesellschaft ein wenig zu verändern. Ihre Kompetenzen im Präsentieren sowie Argumentieren werden durch die Gespräche mit Parteien oder Medien gestärkt.
Viele Jugendliche haben keine Meinung zum Klimawandel und seinen Folgen. In diesem Projekt sollen sie einen eigenen Standpunkt finden können. Ihre sozialen Fähigkeiten werden gestärkt und entwickelt, sie lernen ihre Rechte kennen und sich für sie einzusetzen. Vor allem werden ihnen ihre Möglichkeiten bewusst, sich in politischen und gesellschaftlichen Prozessen einzubringen.

Workshops Klasse SE 3 – Dumont-Lindemann-Hauptschule Düsseldorf

Klimaveränderung – von Sündern und Geschädigten
17.2.2016  – Für die geflüchteten Jugendlichen der Klasse SE 3 P1260418-001 in der Dumont Lindemann Hauptschule war das ungewohnt. Sie beschäftigten sich mit den Umweltproblemen, die von Auto und Industrie ausgehen. Welchen Anteil hat das Auto? Das fiel den Jugendlichen schwer: Ausgerechnet das Auto, nach dem sie sich alle sehnen, ist mit Schuld an den Klimaproblemen weltweit. Es war eine spannende Diskussion, auch um die Gesundheitsprobleme. Das schockierte die Jugendlichen, dass Kinder oft Atemwegsprobleme haben und das vor allem alte Menschen früher sterben.

Welche Konsequenzen ziehen wir daraus?

24.2.2016 – Wie kann unsere Zukunft aussehen, wenn wir so weitermachen? Aber wie bei der deutschen Bevölkerung war auch das Bewusstsein bei den zugewanderten Jugendlichen nicht ausgeprägt, am eigenen Verhalten etwas zu ändern. Die Auseinandersetzung mit dem Klimakiller Auto wurde intensiv geführt. Die Kosten für ein Auto wurden unterschätzt und intensiv besprochen.

Klimageschichten und Voraussetzungen für eigenes HandelnP1260632

4.3.2016 – Mit dem Versuch, gemeinsam Geschichten über Klimaflüchtlinge zu entwickeln, scheiterten wir an den mangelnden Deutschkenntnissen der Jugendlichen. So nahmen wir den Faden über die mitgebrachten Symbolbilder auf. Die Jugendlichen legten die Symbole für Haus, Auto, Kind, Familie, Tiere, Schule, Arbeit in ihrer individuellen Reihenfolge aus und sprachen darüber. Erstmals war Filmemacher Christian Deckert dabei und begleitete den Workshop mit seiner Kamera.


Workshops Klasse SE 2 – Dumont-Lindemann-Hauptschule Düsseldorf
Wie sieht unsere Welt aus?
25.2.16 – Das fragten sich die Jugendlichen im ersten Workshop und schrieben auf die Meinungswand zum Wort WELT alle positiven und negativen Begriffe, die ihnen einfielen. Die negativen wie Krieg, Korruption, Gewalt, Armut und Hunger strichen sie energisch durch, als wollten sie sagen, dass sie das nie wieder erleben wollten. Die positiven Begriffe wie Schule, Sport, Kunst, Musik, Familie und Beruf dagegen ließen sie auf der anderen Seite der “WELT” so stehen. Es gab Diskussionen um Themen wie Religion und Politik, die positiv und negativ gesehen werden können.
Wie gehen wir mit unserem Klima um
3.3.16 – Schon beim letzten Mal wurde deutlich, dass dieses Gruppe sehr musikalisch ist. Vier der Jugendlichen – je zwei Jungen und Mädchen – singen, mehrere spielen verschiedene Instrumente. Die fehlende Kommunikation werden wir also über die Musik einfließen lassen. Entstehen soll ein Rap über unser Klima. Dafür müssen sich die Jugendlichen genau damit beschäftigen. Christian Deckert war mit seinen Kameras dabei und nahm den Prozess auf.

Das Projekt wird gefördert durch das Landesjugendamt Rheinland

Wer gestaltet unsere Zukunft?

22.1.16 – Im Rathaus Düsseldorf möchten die JugP1260194endlichen der SE-Klasse 1 der Dumont-Lindemann-Hauptschule wissen, wie Politik gemacht wird in ihrer neuen Heimatstadt. Dazu hat sich Bürgermeister Günter Karen-Jungen viel Zeit genommen. Zwischendurch kommt auch Oberbürgermeister Thomas Geisel dazu und interessiert sich für die Meinung der Jugendlichen. Die sind natürlich tief beeindruckt, nehmen aber vor allem auch mit, dass hier Politik nicht gefährlich und sehr bürgernah abläuft. Eine guter Einstieg in das Thema Zukunft.

Papst verurteilt Ausbeutung von Kindersoldaten

Papst Franziskus hat die Ausbeutung von Kindersoldaten verurteilt. Die Weltgemeinschaft müsse Sorge dafür tragen, dass Minderjährige nirgendwo als Kämpfer rekrutiert würden, sagte er in einem Appell bei seiner Generalaudienz am Mittwoch auf dem Petersplatz