20. Oktober 2017
Eine-Welt-Filmpreis NRW

Am 9.11., also einen Tag vor der Verleihung des Eine-Welt-Filmpreises führt FRIEDENSBAND einen Workshop in einem Kölner Berufskolleg durch. Wir wollen mit Filmausschnitten den Jugendlichen den entwicklungspolitischen Film näher bringen. Sie sind dann herzlich eingeladen, bei der Preisverleihung dabei zu sein.

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14. Oktober 2017
Eine-Welt-Filmpreis NRW

Kinostart

Der Film “Das grüne Gold” in der Filmpalette, Lübecker Str. 15, 50668 Köln zu sehen am 18. Oktober um 17.30

WDR-Kulturnachrichten

Der schwedische Regisseur Joakim Demmer hat den diesjährigen Eine-Welt-Filmpreis NRW mit seinem Dokumentarfilm “Das Grüne Gold” gewonnen.

Darin beschreibt er die Folgen der Kommerzialisierung von Ackerland in Äthiopien und die damit verbundene Vertreibung der einheimischen Landbevölkerung. Die Auszeichnung wird von der nordrhein-westfälischen Landesregierung vergeben. Der erste Preis ist mit 7.500 Euro dotiert. Er würdigt hervorragende Dokumentar- und Spielfilme, die Probleme in Entwicklungsländern thematisieren und auch Ansätze zur Veränderung aufzeigen. Mehr


Interview – WDR 5. Neugier genügt, 27,35 Minuten

Der schwedische Regisseur Joakim Demmer traute seinen Augen nicht, als er vor sieben Jahren auf dem nächtlichen Flughafen von Addis Abeba eine seltsame Verlade-Aktion sah: Ausgerechnet in Äthiopien, dem Land der großen Hungersnöte, wurden heimlich Nahrungsmittel auf dem Rollfeld in Richtung Europa verladen, während gleichzeitig Hilfsgütertransporte aus Europa landeten, die für die hungernden Äthiopier gedacht waren. Das war der Beginn einer spektakulären Recherche. Längst kaufen internationale Spekulanten Ackerland in Afrika, Lateinamerika und Asien. Demmer deckte die tragische Geschichte vom „grünen Gold“ auf, dem endlichen Ackerland, auf das sich Investoren weltweit stürzen. Der Preis für die ehemaligen Besitzer ist hoch: Menschen werden enteignet und zwangsumgesiedelt. „Das grüne Gold“, sein bewegender Dokumentarfilm, startet heute. am 5. Oktober 2017, im Kino. Eine Redezeit über Abgründe und schockierende Wahrheiten und was die deutschen Rentenkassen damit zu tun haben, dass Menschen in Äthiopien enteignet und entrechtet werden.

Gefragt nach dem Schutz, den er als schwedischer Journalist dem einheimischen Umweltjournalisten bieten konnte:

“Nicht wirklich. Es war mal so, aber es hat sich auch geändert. In den zwei Jahren, in denen wir dort waren, wurden auch zwei andere schwedischen Journalisten geschnappt und ins Gefängnis geworfen, weil sie in einer anderen Region untersuchen wollten. Das war eine klare Botschaft: Ihr Europäer ihr weißen Journalisten seid auch nicht geschützt.” anhören

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13. Oktober 2017
Film in Aktion

Filmwebseite

Auf der Filmwebseite www.mirr.ch finden Sie Daten von Festivals und Auszeichnungen, den Trailer und Bilder aus dem Film, genaue Filmdeaten und Kontaktdaten.

 


Filmbeschreibung

Eine detaillierte Filmbeschreibung zum Film MIRR – das Feld finden Sie auf Sennhausers Filmblog, einem Schweizer Michael Sennhauser, der den Film auf den 52. Solothurner Filmtagen gesehen hat. Sennhausers Filmblog

 


Trailer von MIRR

 

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13. Oktober 2017
Eine-Welt-Filmpreis NRW

Deutschen Welle / WDR

2016 ist der Film #MyEscape mehrmals im Fernsehprogramm der Deutschen Welle gelaufen. Dazu entstand eine Webseite. Sie können dort den ganzen Film sehen. Interessant auch die zwei Dossiers, die die DW erstellt hat: “Flucht nach Europa” und “Erste Schritte in Deutschland”. Weiterlesen und -sehen: Deutsche Welle, WDR


Handelsblatt

Es ist ein verzweifeltes Stoßgebet: „Allahu Akbar“ – „Gott ist groß“, sagt eine Stimme aus dem Off. Der Blick der Kamera richtet sich in den strahlend blauen Himmel. Ein Kampfflugzeug, von den Tragflächen lösen sich Bomben. Dann wackelt die Kamera, vom Nachbarhaus steigen Rauchwolken auf. Schnitt. Zwei junge Männer auf einem Balkon: Ausgelassen klimpern sie auf einer Gitarre, lachen. „Ich sehne mich nach der alten Zeit. Nach Damaskus vor dem Krieg“, sagt Mohammad Ghunaim, 25 Jahre, aus Syrien – der Mann hinter der Handykamera. Weiterlesen: Handelsblatt, 10.02.2017


Zeitgeschichte online

Filmbeschreibung von Hans-Ulrich Wagner, Senior Researcher am Hans-Bredow-Institut für Medienforschung in Hamburg und Leiter der Forschungsstelle Mediengeschichte. Zu seinen Forschungsgebieten gehören die Medien-, Programm- und Mentalitätsgeschichte des 20. Jahrhunderts, die medienvermittelte Erinnerungskultur und die historische Medienwirkungsforschung.

Ausschnitt: “Was macht diesen Dokumentarfilm so bemerkenswert? – Zu allererst ist es sicherlich das Bildmaterial, das es den Zuschauern ermöglicht, an etwas teilzuhaben, das normalerweise journalistisch gar nicht dargestellt werden kann: an der Flucht selbst.”

Quelle: zeitgeschichte online 7.9.-2017


Weitere Pressestimmen

Hannoversche Allgmeine: Handyvideos von Flüchtlingen werden zum Film 10.2.16

tz München: Handyvideos von Flüchtlingen werden zum Film  4.2.17

Berlin Producers: Pressestimmen

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12. Juni 2017
Konflikte

„Frieden machen“: Bundestag lädt zur Ausstellung und Podiumsdiskussion über zivile Friedensarbeit ein

Montag, 19. Juni 2017, 16 Uhr / 18 Uhr
Paul-Löbe-Haus, Saal E 400 und Halle

Krieg und Gewalt in vielen Regionen der Welt bestimmen die Berichterstattung der Medien. Von friedlichen Lösungen wird dagegen selten und wenig berichtet. Auch über die Arbeit zahlreicher ziviler Fachleute, die neben internationalen Truppen in vielen Krisenregionen tätig sind, hört die Öffentlichkeit nur selten. Aus diesem Grund hat der Unterausschuss für Zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages angeregt, dass eine Wanderausstellung die zivile Friedensarbeit bekannter machen sollte.

Am 19. Juni lädt der Unterausschuss zu einer Podiumsdiskussion über die Frage ein, warum die Medien so wenig über die friedliche Beilegung von Konflikten berichten. Warum konzentrieren sich die Medien vor allem in den gewalttätigen Phasen auf  internationale Krisen? Warum ist es umgekehrt offenkundig so schwierig, auch auf friedliche Entwicklungen einzugehen und diese ebenfalls zu einem Teil der Berichterstattung zu machen? Wie lässt sich dies ändern?

Über diese Fragen diskutieren:

  • Andrea Böhm, DIE ZEIT
  • Markus Ackeret, Neue Zürcher Zeitung
  • Arne Freya Zillich, Universität Jena
  • Uli Jäger, Berghof Foundation.

Moderation: Dr. Sylke Tempel (Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik). Beginn 16 Uhr im Paul-Löbe-Haus, Saal E 400.

Anschließend (Beginn 18 Uhr, PLH Halle) wird die Ausstellung „Frieden machen“ von Bundestagsvizepräsidentin Edelgard Bulmahn eröffnet. Franziska Brantner, die Vorsitzende des Unterausschusses für Zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln, spricht ein Grußwort. Danach führt Thomas Krüger, der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, in die Ausstellung ein.

Die Wanderausstellung, die die Prinzipien, Instrumente und Kontroversen der zivilen Friedensarbeit schildert, wurde durch die Bundeszentrale für politische Bildung zusammen mit dem Verein Politikmuseum e.V. realisiert. Nach der Präsentation im Paul-Löbe-Haus wird sie bundesweit in Schulen gezeigt.

 

Medienvertreter sind zur Teilnahme und Berichterstattung herzlich eingeladen. Zum Betreten der Gebäude des Deutschen Bundestages benötigen Sie eine Akkreditierung der Pressestelle (www.bundestag.de/presse/akkreditierung).

Für Besucher ist die Ausstellung vom 20. bis 30. Juni geöffnet. Anmeldungen unter Tel. 030 227-38883, per E-Mail an ausstellungen@bundestag.de oder direkt online anmelden: www.bundestag.de/parlamentarische_ausstellung.

Deutscher Bundestag
Presse und Kommunikation, PuK 1
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Tel.: +49 30 227-37171, Fax +49 30 227-36192
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