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 Flügelsturm

Flügelsturm ist eine Filmaktion, die die Gesellschaft in Kooperation mit Unicef Deutschland auf den weltweiten Kinderhandel und die sexuelle Ausbeutung von Kindern aufmerksam machen soll. In Zusammenarbeit mit dem jungen Filmemacher Daniel a. Bertram ist ein eingängiger und ausdruckstarker Kurzfilm konzeptuiert worden, der diese schwierige Thematik nah an den nichts ahnenden Zuschauer transportiert.

Mit einer starken und bekannten Persönlichkeit als Erzähler soll das Ziel untermauert werden, im Bewusstsein der Zuschauer bestehen zu bleiben und nicht nach Filmende vergessen zu werden. Eine Kurzfilmaktion, die nicht nur informiert, sondern ein Gefühl hinterlässt, das man hoffentlich noch lange nach dem Film in sich trägt, um so ein Stück Verantwortung an jeden von uns abzugeben. Ein Drehbuch, welches unangenehm und zwingend auf den Zuschauer einwirkt, sie emotional involviert und sie in einigen Momenten überrascht, soll dazu beitragen, dass diese Thematik eine endlich breite öffentliche Thematisierung erhält und nicht wie so oft einfach an uns vorüberzieht.
 
Zusammen mit dem jungen Filmemacher Daniel a. Bertram , der u.a schon den erfolgreichen Antirassismus-Spot zur Fußballweltmeisterschaft produzierte sowie dem jungen Filmschaffenden Marc Ludwig (Initiator der Jugendkampagne „Schrei-fuer-dein-recht.de“) suchen wir nach Finanzierungsmöglichkeiten für dieses Projekt.
 

Die Situation

Der Handel mit Kindern hat ein alarmierendes Ausmaß angenommen. Er stellt eine der verabscheuungswürdigsten Menschenrechtsverletzungen überhaupt dar und zerstört alljährlich das Leben unzähliger Mädchen und Jungen. Das Filmprojekt soll in Kooperation mit UNICEF die Zuschauer wirksam und nachhaltig über die Situation vieler Kinder in Europa aufklären und sensibilisieren. Umso wichtiger ist es, dass möglichst viele Menschen von der Existenz dieses Verbrechens erfahren. Nur solange Unkenntnis herrscht, solange die sexuelle Ausbeutung von Kindern hingenommen wird, solange Staaten sich aus mangelndem politischen Druck ihrer Verantwortung zu handeln entziehen, nur so lange kann das Geschäft mit der Ware Kind weiter florieren. Eine intensivere Auseinandersetzung, die die Menschen sensibel und unmittelbar erreicht, hat so auch eine vorbeugende Wirkung: Menschen sind gewarnt, die Gefahren des Kinderhandels sprechen sich herum und der Druck auf Entscheidungsträger wächst, den Schutz für Kinder zu verbessern und Kinderhandel konsequenter zu verfolgen.

 

 

 

Die Idee der Aktion

 

Aufklärung

Der Film soll den Zuschauer anhand der Geschichte und ergänzenden Informationstitel den organisierten Menschen-handel in ganz Europa aufzeigen. Informiert wird über die Machenschaften gut organisierter Schlepperbanden, die über Transitländer zunehmend Kinder mit dem Ziel der sexuellen Ausbeutung in andere westeuropäische Länder bringen.
 

Reaktionen abgewinnen

Nach dem Film soll der Zuschauer mit dem Gefühl hinausgehen, sich stärker informieren zu wollen. Er soll den Wunsch haben, mitzuhelfen und die Organisationen zu unterstützen. Ob mit seiner Stimme, einer Spende (finanziell oder in Form von Engagement für bestehende Aktionen oder Projekte der Organisationen) oder über Protest. Ziel ist, dass durch deutliche Reaktionen den Politikern deren immense Verantwortung bewusst wird.
 
 
Daniel a. Bertram (21 Jahre) konnte als junger Filmemacher mit dem Antirassismus-Spot zur Fußballweltmeisterschaft auf sich aufmerksam machen. Der in den ARD-Tagesthemen viel gelobte Spot „Different Equality“ wurde auch international ausgestrahlt und lief auf den Fanfesten während der WM. Neben weiteren karitativen Projekten widmet sich der Filmemacher weiter der Problematik des „Rassismus“. Zur neuen Fußballbundesligasaison produziert er für das niedersächsische Innenministerium einen neuen Spot gegen Fremdenfeindlichkeit, mit Unterstützung von 4 Topstars aus der Fußballbundesliga. Daniel a. Bertram lebt und arbeitet als Filmemacher in Hannover.
Seh-stumm



 

Visualisierungspläne
der Aktion

Die Öffentlichkeitsarbeit ist ein wichtiger Baustein bei der Bekämpfung der sexuellen Ausbeutung von Kindern. Hier ist es besonders hilfreich, wenn Prominente, Politiker oder andere Personen des öffentlichen Lebens in die PR-Arbeit eingebunden werden. In Großbritannien gelang dieses mit dem Kurzfilm ´´Wertvoller als Gold´´ mit dem populären Musiker Robbie Williams sehr erfolgreich.
 

Kino

Da das Kino eine weit reichende Form kulturellen Austauschs ist und man einem kulturinteressiertem und für Erfahrungen offenem Publikum gegenübersteht, sehen wir das Kino als ideale Möglichkeit an, Leute für diese Problematik zu sensibilisieren.

Internationale Fassungen

Angestrebt wird neben einer deutschen Fassung auch mehrere internationale Versionen von dem Film zu produzieren. Verschiedene landeseigene Informationstitel, die speziell über die Situation im "Austragungsland" informieren und aufklären, werden bei den entsprechenden Versionen eingeblendet. So kann man die Menschen in den verschiedenen europäischen Ländern mit ein und demselben Film gezielt auf die landeseigenen Probleme aufmerksam machen und sie zu unmittelbarem Engagement im eigenem Land aufrufen sowie ihnen über die Internetseiten der beteiligten Organisationen weitere Kontaktmöglichkeiten nennen. Den entsprechenden Zuschauern wird so vor allem deutlich, dass die sexuelle Ausbeutung und der Handel mit Kindern keineswegs nur in weit entfernten Urlaubsländern stattfinden, sondern mitten in Europa, im „eigenen Land“.

 


 

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