FRIEDENSBAND

Konflikte friedlich lösen

Es war kurz vor dem Irakkrieg.  Im Februar 2003 fragten JournalistInnen auf der Straße die Menschen nach “ihrem” Friedenssymbol”. Fast alle kannten eines, aber erschreckend wenige trugen ein Friedenssymbol. In Gesprächen wurde deutlich, dass ein großer Wunsch nach einem “neutralen” Friedenssymbol bestand und entstand das Weiße Friedensband. Die Beschreibung schickten wir in fünf Sprachen mit einem Foto an 180 Friedensorganisationen weltweit. In Deutschland trugen es während des Irakkrieges viele Tausend Menschen – bei der Irakdebatte im Bundestag Grüne und SPD.

Aber es waren die Gespräche mit Jugendlichen, die zu einer Fortsetzung dieser auf einige Wochen angelegten Aktion führten. Sie forderten mehr MöglichkFriedensband alteiten, sich an politischen und sozialen Prozessen zu beteiligen. In intensiven Treffen entwickelten wir gemeinsam mit PolitikerInnen und PädagogInnen eine Form von aktionsgestützter Bildungsarbeit.

In den letzten 11 Jahren haben wir viele Bildungsaktionen mit Erfolg in die Schulen gebracht. Mehrere Hunderttausend Jugendliche haben inszwischen weltweit die Aktion Rote Hand zum Thema Kindersoldaten durchgeführt. Zahlreiche andere Aktionen wie das FAIRE WAHLCAFÉ zur Bundestagswahl fanden begeisterte Zustimmung. Die “Mauer des Sprechens” zum Thema Kinderprostitution machte viele Menschen nachdenklich und förderten den Dialog.

Bei FRIEDENSBAND engagieren sich junge Menschen, die zusammen mit Kindern und Jugendlichen die Welt verändern wollen. Sie tragen gern das Weiße Friedensband  – es gibt ihnen Mut, ihren Weg zu gehen und Konflikte in ihrer Umgebung gewaltfrei und positiv zu lösen.

Satzung

Unsere Tätigkeitsberichte  2015, 2014

Fördermitglied werden

Der Vorstand von Aktion Weißes Friedensband e.V.:

Waltraud Uhlig
Hayat Mia
Julitta Münch

 

Termine:

30.11.2016 Vorbereitungstreffen für die kommunale Aktion Rote Hand in NRW – 17.00 bis 19.00 Uhr – Gerhard-Hauptmann-Haus, Bismarckstr. 90, 40210 Düsseldorf (Saal)

07.12.2016 Runder Tisch NRW – 14.30 – 17.00 Uhr – Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Jürgensplatz 1, 40219 Düsseldorf, Raum 255 (2. OG.)