Entstehung von FRIEDENSBAND

Konflikte friedlich lösen

Friedensband altDer Impuls kam von Günter Haverkamp kurz vor dem Irakkrieg. Der Krieg lag bereits in der Luft. Im Februar 2003 lud er andere Journalist*innen ein, gemeinsam über eine Aktion nachzudenken. Es entstand die Frage, ob die Menschen Friedenssymbole kennen und tragen. Eine Umfrage auf der Straße ergab, dass alle Befragten ein oder mehrere Friedenssymbole kannten, aber erstaunlich viele keines tragen wollten. Das eine war ihnen zu kirchlich, das andere zu links. Wenn wir fragten, ob sie sich ein neutrales Friedenssymbol wünschten, war die Antwort eindeutig: Ja!

Mit viel weißem Satinband probierten wir nun alle Formen aus, die möglich sind – und kamen immer wieder auf die Schleifenform, wie das Aidszeichen.

Die ersten 100 weißen Friedensbänder verteilten wir auf der Straße um die Reaktion zu erfahren. Die Menschen waren begeistert. Wir gaben allen, die das neue Friedenssymbol tragen wollten drei Worte mit auf den Weg: “Konflikte friedlich lösen”.

In einer Mail an 180 Friedensorganisationen weltweit verschickten wir ein Foto und die Beschreibung in fünf Sprachen und forderten alle dazu auf, das Symbol zu kopieren und zu verbreiten.

Das ging rasend schnell. In Deutschland trugen es während des Irakkrieges viele Tausend Menschen – bei der Irakdebatte im Bundestag viele Angeordnete.

Aber es waren die Gespräche mit Jugendlichen, die zu einer Fortsetzung dieser auf einige Wochen angelegten Aktion führten. Sie forderten mehr Möglichkeiten, sich an politischen und sozialen Prozessen zu beteiligen. In intensiven Treffen entwickelten wir gemeinsam mit ihnen und mit Politiker*innen und Pädagog*innen eine neue Form von aktionsgestützter Bildungsarbeit.

Satzung

Fördermitglied werden

Der Vorstand von Aktion Weißes Friedensband e.V.:

Waltraud Uhlig
Hayat Mia
Julitta Münch

Geschäftsführer

Günter Haverkamp