Kambodscha – Aus Müll werden Schätze

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Zur Tasche:
Der Schultergurt ist verstellbar bis max. 142 cm. An der Front- und Rückseite befindet sich ein Einschubfach, innen sorgen ein Reißverschlußfach, sowie ein Stifte- und ein Smartphonefach für gute Übersichtlichkeit. Der Futterstoff ist aus Baumwolle und passend zum Design der Tasche rot gefärbt.
Da die Taschen alle aus Zementsäcken gefertigt werden, die unterschiedlich bedruckt sind, unterscheiden sich auch die Muster und Bilder auf den Taschen. Keine Tasche ist wie die andere. Lassen Sie sich überraschen!
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Hersteller
Unser neuer Handelspartner Villageworks aus Kambodscha stellt sehr hochwertige und wunderschöne Recyclingtaschen her, wie z.B. hier aus Zementsäcken.
Die Beschaffung ist nachhaltig, ökologisch und fair: Villageworks kauft von der armen Landbevölkerung Verpackungsmaterial an, das auf dem Land wild entsorgt wurde. So schlägt unser Handelspartner mehrere Fliegen mit einer Klappe: Die mittellose Landbevölkerung kann einen kleinen Verdienst erzielen, die Verpackungsmaterialien werden eingesammelt, gereinigt und recycelt und die Rohstoffkosten für Villageworks bleiben im Rahmen. Zum Zweiten kauft unser neuer Handelspartner auch Überbestände, Restmengen und Verschnittware von Textilunternehmen auf.
In Kambodscha leben viele junge Menschen. Der Altersdurchschnitt liegt bei 27 Jahren. Arbeitsplätze für junge Menschen und Frauen zu schaffen, ist das wichtigste Ziel unseres Partners Villageworks in Kambodscha. Die Girls´ Brigade Singapore, eine christliche Nicht-Regierungsorganisation, initiierte die Organisation und fördert sie bis heute. Bei Villageworks wird großen Wert auf nachhaltige Rohmaterialien gelegt. So werden zum Beispiel Werbebanner und ehemalige Zementsäcke nach entsprechender Reinigung zu schicken individuellen Taschen verarbeitet. Ihr Motto lautet: „Aus Müll werden Schätze“. Unser Partner betreibt in der Hauptstadt Phnom Penh ein Café mit einem Shop. Hergestellt werden die Produkte auf den Dörfern in der Provinz Kampong Thom.
Die Handwerkerin Seang Sopheak wuchs in Baray im Distrikt Kompong auf. Ihre Mutter bestritt den Unterhalt der Familie durch den Verkauf von Fisch auf dem lokalen Markt. Sie war 12 Jahre alt als ihr Vater starb. Da es an Geld fehlte, wurde sie als Haushaltshilfe zu einer reichen Familie in die nächste Stadt geschickt. Seang Sopheak schaffte es trotz ihrer Arbeit weiter zur Schule gehen zu können. Mit 19 erfuhr sie von einer Nachbarin, dass bei Villageworks Ausbildungskurse angeboten werden. Sie bewarb sich, wurde genommen und lernte zunächst Sticken und dann Weben.