Bundeswehr stellt pro Jahr 1500 “Kindersoldaten” ein

Rekrutierungs-Stopp gefordert: Bundeswehr stellt pro Jahr 1500 “Kindersoldaten” ein

Die Kinderkommission des Bundestages macht mobil gegen minderjährige Soldaten: Wer noch nicht volljährig ist, hat bei der Truppe nichts zu suchen. Ganz gleich, ob die Eltern das nun erlauben oder nicht.

Deutschlands Soldaten werden immer jünger: Inzwischen stellt die Bundeswehr pro Jahr 1500 Rekruten ein, die noch minderjährig sind. Das macht sieben Prozent eines gesamten Bundeswehr-Jahrgangs aus. „Ein Skandal“, zitiert die “Welt” Norbert Müller. Er ist Vorsitzender der Kinderkommission des Bundestages, die bereits mehrfach zu diesem Thema getagt hat.

Zwar erlaubt die Gesetzlage die Rekrutierung von 17-Jährigen zu Ausbildungszwecken, wenn die Eltern ihr Einverständnis dazu geben. An die Waffen dürfen die jungen Rekruten erst ran, wenn sie volljährig sind. Doch mit den minderjährigen Rekruten soll nun Schluss sein: Müller fordert einen sofortigen Einstellungsstopp. Heranwachsende begäben sich schneller in Gefahr und seien einem höheren Risiko für Trauma-Störungen ausgesetzt, sagte er der Zeitung.
https://www.google.com/url?rct=j&sa=t&url=http://www.focus.de/panorama/videos/rekrutierungs-stopp-gefordert-bundeswehr-stellt-pro-jahr-1500-minderjaehrige-soldaten-ein_id_5418809.html&ct=ga&cd=CAEYAioTNTMxODQxMjI1MTI5OTI3NTM2MzIaNmNhZDBmYjc0Yjg5NjM2ODpjb206ZGU6VVM&usg=AFQjCNFlJE3ulGdwKdN_0NcO8kFwmK3P0g