Deutscher spricht über seine Zeit beim IS

“Abgeschlagene Hände, Kindersoldaten”

Harry Sarfo hat die Hölle durchlebt. Eine Hölle, für die er sich selbst entschieden hat.
Der Horror beginnt im April 2015. Damals reist er von Bremen nach Syrien, um sich dem sogenannten Islamischen Staat anzuschließen. Er hofft auf ein besseres Leben. Bis Juni 2015 lebt der Deutsche in der IS-Hochburg Rakka, er tritt sogar in einem ihrer Propagandavideos auf.

Stolz schwingt er darin eine IS-Fahne, wenige Minuten später töten seine Kameraden zwei Männer. Viele dieser Szenen spielen sich direkt vor seinen Augen ab. Es sind Bilder, die sich in sein Gedächtnis brennen und ihn bis heute verfolgen.

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