Aktionsgestützte Bildungsarbeit

2003 gaben uns Jugendliche mit auf den Weg, dass sie sich Aktionen wünschen, mit denen sie sich für Gerechtigkeit einsetzen können. In den vielen Bildungsaktionen, die daraufhin entwickelt und durchgeführt haben, konnten wir feststellen, dass Jugendliche sich anders beteiligen, wenn eine spannende Aktion winkt, die nicht über die Einrichtung hinaus wirkt. Wir nennen unsere Arbeit aktionsgestützte Bildungsarbeit, denn mit jeder Aktion sollen die Jugendliche und Gesellschaft und Politik lernen und sich verändern.

 

Situation

Grundlage für jede Bildungsarbeit ist für uns eine Situation von Gleichaltrigen, die in einer schwierigen Situation sind. Das sind bei uns immer Geschichten über Jugendliche, die weit weg leben. Je weiter entfernt die Situation ist, desto leichter wird sie angenommen und verstanden. Unsere Themen beschäftigen sich mit den schwerwiegenden Verstößen gegen Kinder- und Menschenrechte. Jugendliche regieren auf Ungerechtigkeiten in der Welt viel intensiver als Erwachsenen, die dies mehr oder weniger akzeptiert haben. Für die Situationsbeschreibung nutzen wir meist Filme. Dies ist für uns leicht, weil wir uns intensiv mit dem entwicklungspolitischen Film beschäftigen, den Eine-Welt-Filmpreis NRW entwickelt haben und durchführen um aktiv tätig sind im Fernsehworkshop Entwicklungspolitik. Finanziert durch Engagement Global konnten wir die Webseite www.Eine-Welt-Film.de aufbauen, auf der wir entsprechende Filme mit relevanten Themen verknüpft, anbieten.

 

Empathie

Die Jugendlichen empfinden sehr schnell Empathie. In dieser Phase verbinden wir die Situation der weit entfernten Kinderrechtsverstöße mit unserer Wirklichkeit in Deutschland und kleinteilig bis hin zu ihrer ganz persönlichen Situation. Ziel ist, das grundsätzliche Verstehen von globalen Zusammenhängen und den Wirkungen unserer Handlungen. Ein Umdenkprozess setzt bei den Jugendlichen ein, aus dem der Wille entsteht, sich für die benachteiligten Jugendlichen einzusetzen. Uns ist wichtig, dass dies in einem gesellschaftlichen und politischen Zusammenhang in Deutschland entsteht und nicht in einem Spendenprozess endet. Jugendliche sollen nicht lernen, für ein gutes Gewissen zu zahlen.

 

Aktion

Die Jugendlichen empfinden sehr schnell Empathie. In dieser Phase verbinden wir die Situation der weit entfernten Kinderrechtsverstöße mit unserer Wirklichkeit in Deutschland und kleinteilig bis hin zu ihrer ganz persönlichen Situation. Ziel ist, das grundsätzliche Verstehen von globalen Zusammenhängen und den Wirkungen unserer Handlungen. Ein Umdenkprozess setzt bei den Jugendlichen ein, aus dem der Wille entsteht, sich für die benachteiligten Jugendlichen einzusetzen. Uns ist wichtig, dass dies in einem gesellschaftlichen und politischen Zusammenhang in Deutschland entsteht und nicht in einem Spendenprozess endet. Jugendliche sollen nicht lernen, für ein gutes Gewissen zu zahlen.

 

 

 

Die Themen

Die Aktionen

Kindersoldaten Aktion Rote Hand
Kinderprostitution/sexualisierte Gewalt Mauer des Sprechens
Kinderarbeit auf Tabakfeldern Lobby-Aktion NIKOTINKINDER
Kinderarbeit in der Fußballindustrie Aktion FAIRE LIGA
Mädchenfußball Aktion FAIRE LIGA

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