Armut – eine Falle?

Armut löst weltweit Kriege und Flüchtlingsströme aus, aber auch bei uns führt Armut zu Konflikten. Es gibt große Ängste vor immer mehr philippines-321674_1280Armutsflüchtlingen, aber auch um eine auseinanderdriftende Gesellschaft.

Wie entsteht Armut, wer fördert oder bekämpft sie, welche Interessen spielen eine wichtige Rolle? Spannend wird es, wenn die Jugendlichen selbst recherchieren und ihre Umgebung befragen.

Am Schluss des Projektes steht ein Filmprojekt: Die Jugendlichen erstellen unterstützt vom Filmemacher Christian Deckert ein Video.

 

Abschluss mit Bundestagsabgeordnetem

151208 FMG Krings vor SchülernAm 8.12.2015 war es so weit. Beide Klassen, die 7a und die 7b, zeigten im Pädagogischen Zentrum des Franz-Meyers-Gymnasiums, was sie in den letzten Wochen gelernt hatten. Aber zunächst war es der Film, den Christian Deckert während des gesamten Prozesses gedreht hatte. Sehr informativ gibt er Auskunft über viele Aspekte von Armut in Mönchengladbach und weltweit. Entsprechend gestaltete sich auch der weitere Teil der Veranstaltung. Der Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings hatte nach dem Film die Möglichkeit über sein Wirken zu sprechen und nahm die Aussagen des Filmes zum Anlass, auf die Herausforderungen in unserer Gesellschaft Stellung zu nehmen. Viele Fragen kamen von den Jugendlichen auf den Abgeordneten zu, der sie eingehend beantwortete. Die Vorlage von Günter Haverkamp, der die Moderation übernommen hatte, nahm Dr. Krings gern auf: Ja, er sei über sein Büro in Mönchengladbach und seine MitarbeiterInnen erreichbar für die Ideen und Wünsche der Jugendlichen!

151210 Rheinische Post

 

Afrika-Korrespondent Mirco Keilberth informiert

Mirco Keilberth2Im Franz-Meyers-Gymnasium Mönchengladbach warteten 230 Schülerinnen und Schüler gespannt auf ein besonderes Ereignis. Gerade mal eine Woche nach den Anschlägen von Paris kommt der Afrika-Korrespondent Mirco Keilberth, um die Hintergründe von Armut und Flucht zu erklären. Er arbeitet für Spiegel, Deutschlandfunk und taz und berichtet vor allem über Tunesien und Libyen. In beiden Ländern wohnt Mirco Keilberth auch vorwiegend, wenn er nicht in seiner Heimatstadt Hamburg ist. Die Bilder, die er per Beamer vorführt, sind eindrucksvoll. Die Geschichten, die er erzählt sind packend. Die Jugendlichen sind fasziniert und verstehen viele Zusammenhänge. Begeistert auch der Schulleiter. Zum Schluss fasst Günter Haverkamp zusammen: “Wir haben jetzt viel gelernt und wissen Vieles besser. Aber FRIEDENSBAND macht nichts, ohne dass am Ende eine Aktion steht!” Die wird nun mit den beiden Klassen 7a und 7b vorbereitet und vielleicht als Gesamtaktion der Schule an die Politik gehen: Wir müssen aktiv werden gegen die Armut, damit weniger Menschen ihre Heimat verlassen müssen.

Die Meinungsumfrage

UmfrageEin wichtiges Element in unseren Projekten ist die Meinungsumfrage. Die Jugendlichen sollen sich selbst einen Eindruck erarbeiten, wie die Menschen auf der Straße denken. Dabei begegnen ihnen, die inzwischen im Projekt durch viele Informationen sensibilisiert sind, oft ihre alten Sichtweisen, die sie längst abgelegt haben. Es verstärkt sich dadurch automatisch das erworbene Wissen und die Befragung fördert die Persönlichkeit und schafft Selbstsicherheit.

Die Meinungswände

Meinungswand präsentierenBeide Klassen arbeiteten intensiv mit der Meinungswand. Dabei zeigte sich, dass die zusammengetragenen Vorstellungen und Fakten während des ganzen Projekte und auch noch am Ende bei der Präsentation präsent waren und die Arbeit beeinflussten. Die Jugendlichen waren mit großem Eifer dabei, die Ursachen und die Auswirkungen von Armut sichtbar zu machen.

 

Szenische Bearbeitung des Themas

StraßenszeneSabrina Hosono brachte viele Methoden in das Projekt ein. Großen Spaß machte den Jugendlichen die szenische Darstellung von des Themas Armut. Gefilmt von Christian Deckert vor der Greenwall, entstanden verblüffend echte Situationen. Hier eine Szene, die eine Szene auf der Straße vortäuscht. Weitere Szenen sind im Film enthalten. Beide Klassen zeigten viel Kreativität bei den Rollenspielen.

 

Die Experten

Karl SasserathSabrina Hosono brachte mehrere Expertinnen in das Projekt ein, wodurch die Jugendlichen aus erster Hand die Hintergründe von Armut in Mönchengladbach und weltweit erfuhren. Karl Sasserath vom Arbeitslosenzentrum kannte natürlich die Armut vor Ort aus erster Hand. Das galt auch besonders für Monika Bartsch von der Mönchengladbacher Tafel. Die tägliche Not, so aus der Praxis erklärt, schockierte die Jugendlichen.

 

 


Projekt im Franz-Meyers-Gymnasium, Mönchengladbach  – Klasse 7a

Das Projekt startete am 23.10.2015 und wird von Sabrina Hosono durchgeführt. Mehr


Projekt im Franz-Meyers-Gymnasium, Mönchengladbach  – Klasse 7b

Das Projekt startete am 23.10.2015 und wird von Sabrina Hosono und Günter Haverkamp durchgeführt. Mehr


Projekt im Jugendzentrum “Die Villa” Mönchengladbach

Das Projekt startet im November 2015. Mehr