News

03.03.21 Themenforum „Frühe Hilfen“ mit Désirée Frese, MKFFI NRW

Désirée Frese, Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, Referat 324 – Familienzentren, Prävention, Landeskoordinierungsstelle „Bundesstiftung Frühe Hilfen“ gab einen umfassenden Einblick in das breite Spektrum der Frühen Hilfen. Im zweiten Teil war sie sehr interessiert vom Fachpublikum zu erfahren, wie im Bereich Mädchenbeschneidung mehr erreicht werden kann. Zahlreiche Ideen wurden notiert – wir werden ihnen nachgehen.

 

 

 

01.03.21 Grundlagenkurs mit Jawahir Cumar und Günter Haverkamp

01.03.21 -Der Grundlagenkurs Mädchenbeschneidung mit Jawahir Cumar und Günter Haverkamp ist inzwischen ein Klassiker. Es waren aber auch spannende Teilnehmer*innen wie z.B. Jugendrotkreuz dabei, die mit ihrer intensiven Jugendarbeit sehr interessant sind.

01.03.21 Online-Seminar Mädchenbeschneidung in der Klasse 8a

Online in einer Kölner Gymnasialklasse mit 14jährigen dieses heikle Thema. Das war schon eine Herausforderung. Aber es hat geklappt! Es waren spannende 90 Minuten und von beiden Seiten hochsensibel und aufmerksam. Die Lehrerin hatte mit den Schüler*innen gut vorgearbeitet und es beteiligten sich gleichermaßen die Jungen wie die Mädchen. Eine Schüler*in möchte dranbleiben und beim Runden Tisch NRW am 10.3. teilnehmen.

09.02.21 Online-Aktionstag Kindersoldaten „im“ Landtag NRW

Drei Wochen vorher sind wir erst auf die Idee gekommen und doch klappte es außergewöhnlich gut: Mit 17 Landtagsabgeordneten aus NRW und Rheinland-Pfalz und 65 Schüler*innen aus beiden Ländern gelangen drei Stunden voller Spannung. Das Konzept ist aufgegangen. Die Jugendlichen hatten viel Raum und die Politiker*innen waren tatsächlich äußerst interessiert. Alle waren sich einig, dass dieses Format gelungen war und fortgesetzt werden sollte.

Corona

Webmeeting „Virtuelles Arbeiten“

Wir entwickeln uns immer stärker zu einem Vorreiter für virtuelles Arbeiten. Uns bleibt ja auch nichts anderes übrig, wenn wir unsere Aufgaben wahrnehmen wollen. Unser Vorteil ist, dass wir schon vor drei Jahren begonnen haben Webinare zu geben. Heute haben wir mit anderen Interessierten unser Wissen geteilt und gemeinsam in einem Webmeeting darüber nachgedacht, wie diese Techniken eingesetzt werden können. Das wollen wir fortsetzen.

Kindersoldaten

04.02.20 Aktion Rote Hand im Landtag NRW

04.02.20 – Wir konnten mit zwei Schulklassen die Abgeordneten auf das Thema Kindersoldat*innen. Sie machten die Aktion Rote Hand als Zeichen, dass sie sich für die Kindersoldat*innen einsetzen wollen. Wir konnten zusammen mit unseren Partnern Jugendreutkreuz, Volksbund, UNICEF, Eine-Welt-Netz NRW, DFG-VK und Landesschüler*innenvertretung über die Arbeit informieren. Weiterlesen

 

 

Kinderarbeit

20.03.19 Nikotinkinder im Rathaus: Vorstellung im Ausschuss Gesundheit und Soziales

Der Ausschuss hatte im letzten Jahr unseren Antrag auf Förderung abgelehnt. Wir hatten ein breitangelegtes Projekt vorgelegt in vielen Düsseldorfer Schulen und Jugendeinrichtungen. Nun hatten wir Gelegenheit, unser Projekt im Ausschuss vorzustellen. Als wir das in der Klasse 7a in der Gesamthauptschule Bernburger Straße erzählten, war eine Schülerin sofort bereit, mich zu begleitetn. Nicht nur das, sie brachte auch ihre ältere Schwester mit, die in der 9. Klasse ist. Deren Klasse hatte die tollen Plakate gemacht, die wir beim Sozialminister im Dezember vorgestellt hatten.

Wir hatten zusammen 10 Minuten und da wir die PowerPoint schnell durchhatten, blieb Zeit für ein kleines Interview mit den beiden Schülerinnen. Sie hatten überhaupt kein Problem, das Mikrofon in die Hand zu nehmen und mit klarer Stimme an die Politiker*innen die Abschaffung der Tabakwerbung forderten. Dafür bekamen sie vom ganzen Saal viel Respekt!

Aber insgesamt sind wir eine Runde weiter. So schnell wird diese Runde keinen Antrag mehr von uns ablehen.

Kinderarbeit

Wirtschaft und Menschenrechte – endlich passiert was

Endlich tut sich was: In der nächsten Woche (15.-19.10.2018) verhandelt eine Arbeitsgruppe der Vereinten Nationen in Genf über ein verbindliches Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten. Das Bonner SÜDWIND-Institut, das sich in der Treaty Alliance für ein solches Abkommen engagiert, hält verbindliche internationale Regeln für unabdingbar, um die Menschen, die mit der Herstellung unserer Alltagsprodukte in Verbindung stehen, wirksam zu schützen.

Wir würden uns wünschen, wenn daraus ein auch für die Kinderarbeiter*innen ganz praktischen Ergebnis herauskommt und ihre Lebenssituation verbessert wird.

Weiterlesen: Südwind-Institut

Mädchenbeschneidung

Workshop beim Runden Tisch gegen häusliche Gewalt Ratingen

Auf Einladung des Runden Tisches gegen häusliche Gewalt in Ratingen konnten wir mit den etwa 40 TeilnehmerInnen aus Krankenhaus, Gynäkologe, Polizei, Jugendamt, Flüchtlingsberatung, Grundschule und Berufskolleg drei Stunden intensiv das Thema Mädchenbeschneidung erarbeiten. Als Einstieg sammelten wir von den TeilnehmerInnen Statements und Fragen auf A3-Blättern ein, die in der Mitte auf dem Boden lagen. Dabei kamen bereits viele Stichworte zusammen, die den Workshop prägten. Nach dem Film “Bolokoli” wurden die darin gemachten Informationen besprochen. Nach der Pause ging es dann mit dem Einstieg in die Details weiter unter Berücksichtigung der verschiedenen beruflichen Herangehensweisen. Die Diskussion wurde sehr lebhaft. Zum Schluss blieb noch Zeit für erste Überlegungen zum Handeln und Information über Unterstützungsangebote. Danke an die VeranstalterInnen für die gelungene Veranstaltung. Mehr FOCUS online

Film in Aktion

Workshop mit Film und Filmemacher – tolles Echo

Einen Tag vor der Verleihung des Eine-Welt-Filmpreises NRW kam sehr spontan ein Workshop im Berufskolleg Südstadt in Köln zustande. Zusammen mit Rahmat Haidari zeigte Günter Haverkamp den Film #MyEscape.

Die Außenhandelsklassen zeigten großes Interesse und so drängten sich immer mehr Jugendliche in den normalen Klassenraum, bis es letztendlich fast 100 Jugendliche waren. Den Bogen konnte Günter Haverkamp ziehen, der mit seiner Außenhandelserfahrung undseiner Arbeit im Iran einige Hintergründe erklären konnte. Interessant war für die Jugendlichen auch, dass er in dieser Zeit begann Flüchtlingsarbeit zu machen. Der Zusammenhang zwischen dem Kennenlernen von Kulturen im beruflichen Umfeld und dem Wunsch nach Unterstützung von Menschen hier war deutlich erkennbar.

Der Film #MyEscape packte sie und zog sie in den Bann. In der Fragerunde nach dem Film waren die Fragen an Rahmat Haidari sehr sensibel. Nach 90 Minuten waren ganz sicher noch nicht alle Fragen beantwortet, aber die Sicht auf Menschen, die fliehen müssen, gründlich verändert.

Das drückte sich auch in den Wünschen aus, die die Jugendlichen für Rahmat Haidaris Zukunft äußerten. Sie fragten mehrfach, was sie dazu tun könnten, damit es ihm gut geht.

Dazu schrieb uns die Lehrerin: „Es war eine sehr gelungene Veranstaltung. Sie beide haben es geschafft, so viele junge Menschen über 90 Minuten zu fesseln, dass man eine Stecknadel hätte fallen hören. Das ist nicht selbstverständlich.“

FRIEDENSBAND bietet Workshops mit Filmen und wenn möglich auch mit Filmemachern an.