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Wahlen

Brexit: Denn sie wissen nicht, was sie tun

Nach dem Brexit fluchen die jungen Briten auf die alten. Was hat sie getrieben, den EU-Austritt zu wählen? Engstirnigkeit? Nostalgie? Nein, die Sorgen gehen viel tiefer.
David hat für den Brexit gestimmt. Er ist fast 70 und gehört deshalb zu der älteren Generation, die zu 60 Prozent für einen Austritt Großbritanniens aus der EU gestimmt hat. “Ich fühle mich hier in meiner Straße nicht mehr wohl”, sagt David. “Wenn hier noch eine ausländische Familie herkommt, verkauf’ ich mein Haus und zieh’ weg”, sagt er.
Der Rentner mit dem silbernen Haar ist nicht ausländerfeindlich. Aber er will, dass alles gepflegt aussieht. Deshalb vertikutiert er den Rasen seines Nachbarn. Der ist Iraker und hat Unkrautvernichter über den Vorgarten gegossen. Er wusste es nicht besser.

Man könnte darüber lachen, wenn es nicht so ernst wäre. Denn das Abstimmungsverhalten der Generation von David hat entscheidend dazu beigetragen, dass sich Großbritannien mit dem Brexit von der wirtschaftlichen und außenpolitischen Klippe gestürzt hat.

Die Junge Generation flucht. Die Hälfte des Volkes ist in Schockstarre. Aber was treibt die “Alten”? Engstirnigkeit? Nostalgie? Nein, die Sorgen gehen viel tiefer.

“Als wir in die EU eingetreten sind, wollten wir vom Handel mit Europa profitieren”, sagt David und klingt enttäuscht. “Aber das hat nichts gebracht. Jetzt machen sie auch noch die Grenzen auf und sagen uns, was wir machen sollen. Wir müssen da raus”.

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Wahlen

Brexit: Unfassbar niedrige Wahlbeteiligung junger Briten

Das Votum der Briten gegen den Verbleib in der EU ist auch eine Generationenfrage. So waren es vor allem die Alten, die für den Brexit gestimmt haben. Doch eine Analyse zeigt, die Wahlbeteiligung bei jungen Briten war extrem gering.
Nach dem Sieg der Brexit-Befürworter sorgen sich viele junge Briten um ihre Zukunft: „Wir Jungen müssen ausbaden, was die Alten entschieden haben.“ Dabei sind sie an dem Ergebnis selber schuld.
Das Ergebnis des EU-Referendums hat viele Briten schockiert und überrascht. Inzwischen haben mehr als drei Millionen Menschen eine Online-Petition unterzeichnet, die eine Wiederholung der umstrittenen Abstimmung fordert.

Besonders die Jungen machen ihrem Ärger nun in sozialen Netzwerken und auf der Straße Luft. Unter dem Schlagwort #NotInMyName (nicht in meinem Namen) schreiben junge Briten auf Twitter, dass sie ganz und gar nicht hinter der Brexit-Entscheidung stehen. „Wir Jungen müssen ausbaden, was die Alten entschieden haben“, lautet dabei der Tenor.

Doch gerade junge Leute dürften sich über den Ausgang der Wahl eigentlich nicht beschweren, wie eine Analyse des britischen Nachrichtenkanals Sky News jetzt nahelegt.

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Wahlen

USA: Späte Reue, vor allem bei den Jugendlichen

Am 9.11.2016 wurde Donald Trump überraschend und zum Entsetzen fast aller zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt. Dabei zeigte sich, dass ein großer Teil der Amerikaner, vor allem die Jüngeren, nicht zur Wahl gegangen sind – und das jetzt bitte bereuen.

Wahlen

Haiti: Wo Wählen anstrengend ist

Wir können auch viel von Menschen lernen, die viel auf sich nehmen, um zu Wählen.

Wie dieser engagierte Wähler, der in der Tagesschau vom 20.11.2016 zu sehen war. Er stand in einer langen Schlange, war schon um 4 Uhr aufgestanden und hatte trotzdem eine richtige Wahllaune:

 

Nikotinkinder

Indonesien: Studie von Human Rights Watch

Am 24.05.2016 veröffentlichte die international tätige Nichtregierungsorganisation Human Rights Watch (HRW) einen Bericht über Kinderarbeit auf Tabakplantagen in  Indonesien. Dafür wurden über 130  betroffene Kinder befragt.  Es wird deutlich, dass über tausend Kinder von Kinderarbeit betroffen sind und unter gesundheitsschädlichen Bedingungen arbeiten, um vor allem ihre Familie finanziell zu unterstützen. Viele von ihnen sind bereits erkrankt und leiden unter den Schäden von Nikotinvergiftungen oder Pestiziden.

Indonesien zählt mit über 500.000 Tabakplantagen zu den größten Tabakherstellern der Welt, dabei liefern die drei Regionen East Java, Central Java und West Nusa Tenggara 90% der Tabakproduktion des ganzen Landes.

Laut der Studie von HRW arbeiten die Kinder überwiegend ohne Schutzkleidung und bei sehr hohen Temperaturen. Sie nehmen das Nikotin über die Blätter der Tabakpflanzen direkt über ihre Haut auf. Diese Vergiftungen verursachen Übelkeit, Erbrechen, Schwindelgefühle oder Kopfschmerzen. Da sich die Kinder noch in ihrer körperlichen Entwicklung befinden, sind sie besonders anfällig und Folgeschäden können entstehen. So kann es im zunehmenden Alter zu psychischen Erkrankungen, Gedächtnislücken oder Wahrnehmungsstörungen kommen. Teilweise arbeiten die Kinder mit gefährlichen Pestiziden, was  zu Krebs, chronischen Erkrankungen und Depressionen führen kann und die Entwicklung der Kinder erheblich beeinträchtigt.

Auch wenn in Indonesien bis 15 Jahre eine Schulpflicht besteht, unterstützen viele Kinder in jüngeren Jahren ihre Eltern auf den Plantagen und verpassen so den Unterricht. Viele Familien können sich zudem die Schulbildung für ihre Kinder nicht leisten. Auch wenn es öffentliche gebührenfreie Schulen gibt, so kosten die Unterrichtsmaterialien oder die Schuluniformen zu viel Geld.

Indonesien zählt zu den Ländern, die gesundheitsschädliche Arbeit für Kinder verbieten. Aber die Definitionen sind  zum Teil sehr ungenau und schützen die Kinder kaum vor der Ausbeutung. Auch wenn multinationale Unternehmen wie PT Bentoel Internasional Investama (Bentoel, Tochterunternehmen von British American Tobacco BAT), und PT Hanjaya Mandala Sampoerna (Tochterunternehmen von Philip Morris International) angeben, nur Tabak von Zulieferern zu beziehen, die die ILO Konventionen einhalten, so können die Unternehmen nicht sicherstellen, dass Kinder gesundheitsschädliche Arbeiten ausführen. Die Unternehmen erwerben den Tabak  teilweise auf dem öffentlichen Markt und können die genaue Lieferkette nicht nachvollziehen.

Laut Human Rights Watch stellt der zweit größte Tabakproduzent der Welt  Brasilien ein gutes Beispiel dar, welches durch klare und strikte Verbote und verbesserte Sicherheitsvorkehrungen für die Arbeit auf Tabakplantagen Kinder gezielt schützt. Bei Verstößen drohen hier harte Strafen.

HRW fordert, dass die Regierung Indonesiens die Arbeiten auf den Tabakplantagen besser und gezielter überwacht um so gegen Kinderarbeit bewusst vorzugehen. Außerdem sollte bessere Aufklärung über die Schäden durch Chemikalien betrieben werden. Aber auch Tabakunternehmen tragen eine große Mitverantwortung und müssen ihre Lieferungen sorgfältiger prüfen.

Der französiche Versicherer Axa SA hat angekündigt seine finanziellen Beziehungen zur Tabakindustrie aufzulösen, weil die  Situation vieler an der Tabakproduktion beteiligten Menschen “tragisch” und nicht vertretbar sei. Dafür stößt die größte Versicherungsgesellschaft des Landes zwei Milliarden USD Kapital ab, unter anderem Aktien von Philip Morris International Inc. und British American Tobacco Plc.

Immer mehr InvestorInnen haben angekündigt, sich wegen ethischer Bedenken aus dem Tabakgeschäft zurückzuziehen.

aus: Facing Finance

weitere Quellen: Die Zeit,  Studie von Human Rights Watch „The Harvest is in My Blood“

Wahlen

Brexit: Alt überstimmt Jung

Generationenkonflikt: Die Älteren haben im Brexit-Referendum über die Zukunft der Jungen bestimmt. (Foto: Bloomberg)
Drei von vier Briten zwischen 18 und 24 Jahren sahen ihre Zukunft in der EU. Daraus wird nun nichts – die Älteren haben die Wahl entschieden.

Die Demokratie, zumal in ihrer radikalsten Form, dem Ja-oder-Nein-Referendum, kann es nicht allen recht machen. Sie wird immer Enttäuschte zurücklassen, die im Wortsinne überstimmt wurden und sich dem Willen der Mehrheit beugen müssen: Regionen, Berufsgruppen, Parteien, Generationen. Gerade die Briten haben sich daran gewöhnt, ihr Mehrheitswahlrecht schlägt dem Sieger alles zu. Der Verlierer muss sehen, wo er bleibt.

Das Brexit-Referendum hat nun aber ein Ergebnis hervorgebracht, das über die normalen Härten des demokratischen Mehrheitsprinzips hinausgeht. Hätten nur die unter 50-Jährigen abgestimmt, wäre Großbritannien in der EU geblieben. Unter den 18- bis 24-Jährigen haben sich am Donnerstag 75 Prozent dafür ausgesprochen, in der EU zu bleiben. Drei von vier jungen Briten hätten sich eine Zukunft in der Staatengemeinschaft gewünscht. Ein klares Votum, eine überwältigende Mehrheit.

Überstimmt wurden sie vor allem von den Älteren: Briten jenseits der 50 haben sich mehrheitlich für einen Brexit entschieden, bei den über 65-Jährigen sind es 61 Prozent. Sie haben das Land aus der Union geführt, wohl auch in dem Wunsch, die große britische Vergangenheit aufleben zu lassen. Die Älteren haben somit über die Zukunft der Jungen bestimmt – ein Phänomen, das in allen überalterten Gesellschaften zum Problem werden kann.

Weiterlesen Süddeutsche Zeitung

Kindersoldaten

Kinder auf Panzern – Bundeswehr hat nichts gelernt

Pressemitteilung des Deutschen Bündnis Kindersoldaten

„Panzer sind kein Spielzeug“

Bundeswehr lässt Kinder Panzer fahren

Osnabrück / Duisburg, den 20.6.2016: Nachdem Bundeswehrsoldaten vor einer Woche beim „Tag der Bundeswehr“ in Stetten Kinder an Maschinenpistolen hantieren ließen, ist es am Sonntag zu einem ähnlichen Vorfall gekommen: Beim „Tag der offenen Tür“ in der Ostmark-Kaserne in Weiden in der Oberpfalz durften Kinder auf Panzer klettern und PanzeIMGP2185.jpgrfahrten mitmachen.

„Kleine Kinder und Jugendliche kletterten auf Kampfpanzer und guckten durch das Zielfernrohr“, sagt Michael Schulze von Glaßer von der „Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen“ (DFG-VK), der vor Ort war. „Soldaten halfen ihnen beim Einstieg und erklärten das Kriegsgerät. Auf Fuchs-Transportpanzern und Marder-Schützenpanzern konnten Kinder und Jugendliche sogar mit durchs Gelände fahren.“ Ob die Bundeswehr dabei wirklich nur Personen ab 14 Jahren mitgenommen hat, wie es eine Richtlinie des Verteidigungsministeriums vorschreibt, ist fraglich, einige Kinder auf den Fotos sehen jünger aus. „Die Bundeswehr nutzt die Technikbegeisterung und Abenteuerlust von Kindern und Jugendlichen aus, um Nachwuchs zu werben. Das ist inakzeptabel“, so Michael Schulze von Glaßer.

„Kasernen sind kein Spielplatz, Panzer kein Spielzeug“, sagt Ralf Willinger vom Kinderhilfswerk terre des hommes, Sprecher des Deutschen Bündnis Kindersoldaten. „Statt immer mehr Geld für Militärwerbung bei Kindern auszugeben und immer mehr minderjährige Soldaten einzustellen, sollte die Bundeswehr die Kinderrechte achten und endlich die Empfehlungen des UN-Ausschusses für die Rechte des Kindes umsetzen. Dieser hat Deutschland mehrfach aufgefordert, das Rekrutierungsalter auf 18 Jahre anzuheben und Militärwerbung bei Kindern und Jugendlichen zu verbieten.“

„Kinder und Jugendliche sind beeinflussbarer und verletzlicher als Erwachsene, sie brauchen besonderen Schutz“, sagt Frank Mischo von der Kindernothilfe, Sprecher des Bündnis Kindersoldaten. „Die Bundeswehr sollte deshalb per Erlass dafür sorgen, dass Kinder weder mit Handfeuerwaffen noch mit größeren Waffensystemen wie Panzern direkt in Kontakt kommen. Computerspiele, in denen man Panzer fahren kann, sind vom Alter her indiziert – dasselbe sollte erst Recht für reale Panzer gelten.“

Der Personalwerbetat der Bundeswehr hat sich innerhalb von sieben Jahren fast verzehnfacht, von 3,8 Millionen Euro (2008) auf 35,3 Millionen Euro (2015). Zudem werden immer mehr 17-jährige als Soldaten eingestellt: Der Rekordwert von 2015 waren 1515 Mädchen und Jungen. Sie erhalten dieselbe militärische Ausbildung an der Waffe wie Erwachsene, haben dieselben Arbeitszeiten wie diese und werden zusammen mit Erwachsenen untergebracht. Der gesetzliche Jugendschutz gilt für sie nicht, spezielle Maßnahmen zum Schutz vor sexuellem Missbrauch gibt es nicht.

Das Deutsche Bündnis Kindersoldaten und seine zehn Mitgliedsorganisationen setzen sich in Deutschland und anderen Ländern dafür ein, dass keine Kinder unter 18 Jahren zum Militär oder bewaffneten Gruppen rekrutiert werden. Deutschland ist eines von wenigen Ländern weltweit, in denen die staatliche Armee weiter unter 18-jährige als Soldaten rekrutiert. Viele Mitgliedsorganisationen des Deutschen Bündnis Kindersoldaten unterstützen Hilfsprojekte für Kindersoldaten in Asien, Afrika und Lateinamerika.

Die zehn Mitglieder des Deutschen Bündnis Kindersoldaten sind: Kindernothilfe, World Vision, terre des hommes, Unicef Deutschland, Aktion Weißes Friedensband, missio, Deutsche Friedensgesellschaft, Quäker-Hilfe Deutschland, Netzwerk Afrika-Deutschland, Lutherischer Weltbund.

Weitere Infos zum Deutschen Bündnis Kindersoldaten: www.kindersoldaten.info

Fotos zur freien Verwendung (Quellenangabe: DFG-VK) finden Sie unter:

https://www.dropbox.com/sh/fhzxtopqcl951c0/AAA6fMq6gwCx3o4MXNKgT9l_a?dl=0

Die Gesichter der Kinder wurden aus Gründen des Kindesschutzes verpixelt.

Kontakt:

Ralf Willinger, terre des hommes, 0541-7101-108, r.willinger@tdh.de

Frank Mischo, Kindernothilfe, 0163-2344357, Frank.Mischo@knh.de

Michael Schulze von Glasser (ab 14 Uhr), DFG-VK, 0176-23575236, svg@dfg-vk.de

 

Kindersoldaten

Pro Tag werden zwei Kindersoldaten rekrutiert

Uno verlangt mehr Schutz
Gewaltakte gegen Kinder in Konfliktgebieten haben im Jahr 2015 stark zugenommen. Auch die Zahl der Kindersoldaten steigt teilweise dramatisch.

… In Syrien habe man zudem Kenntnis von mehr Fällen, in denen Kinder als Soldaten rekrutiert wurden, als im Vorjahr. Der IS bemühe sich besonders stark um die Rekrutierung von Kindersoldaten. Der Uno sind über 120 Fälle bekannt, in denen Kinder im Alter zwischen 10 und 15 Jahren zur militärischen Ausbildung gezwungen wurden.

In Jemen stellte die Uno fest, dass die Rekrutierung von Kindersoldaten im Vergleich zum Vorjahr um das Fünffache angestiegen sei. Es wurden 762 Fälle verzeichnet. Über 70 Prozent seien von den Huthi-Rebellen angeworben worden. Zudem wurden 785 Kinder im Jemen-Konflikt getötet und über 1160 verletzt…

http://www.nzz.ch/international/aktuelle-themen/uno-verlangt-mehr-schutz-immer-mehr-kinder-sterben-in-kriegen-ld.86531

Kindersoldaten

Friedensnobelpreisträgerin Leymha Gbowee zu Kindersoldaten und sexueller Gewalt

“Ich nenne Ihnen ein Beispiel: Ich habe einen 16-jährigen ehemaligen Kindersoldaten gefragt: “Hast du im Krieg Frauen vergewaltigt?” Das hat er ehrlich verneint. Dann habe ich begriffen, dass er die Frage nicht versteht, und habe es noch einmal versucht: “Hast du in der Zeit, in der du Waffen getragen hast, jemals eine Frau gezwungen, mit dir Sex zu haben?” Ja, hat er gesagt, aber das sei doch keine Vergewaltigung. Dafür seien Frauen doch da. Er hat kein Unrechtsbewusstsein.”

http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/welt/weltpolitik/822487_Frieden-ist-ein-Prozess-kein-Event.html

Kindersoldaten

Deutscher spricht über seine Zeit beim IS

“Abgeschlagene Hände, Kindersoldaten”

Harry Sarfo hat die Hölle durchlebt. Eine Hölle, für die er sich selbst entschieden hat.
Der Horror beginnt im April 2015. Damals reist er von Bremen nach Syrien, um sich dem sogenannten Islamischen Staat anzuschließen. Er hofft auf ein besseres Leben. Bis Juni 2015 lebt der Deutsche in der IS-Hochburg Rakka, er tritt sogar in einem ihrer Propagandavideos auf.

Stolz schwingt er darin eine IS-Fahne, wenige Minuten später töten seine Kameraden zwei Männer. Viele dieser Szenen spielen sich direkt vor seinen Augen ab. Es sind Bilder, die sich in sein Gedächtnis brennen und ihn bis heute verfolgen.

http://www.berliner-kurier.de/news/panorama/-abgeschlagene-haende–kindersoldaten–deutscher-spricht-ueber-seine-zeit-beim-is-23982998