News

Mädchenbeschneidung

Europäische Fachkonferenz “Free from Fear, Free from Pain”

Eliminating Female Genital Mutilation in Europe

Date: Wednesday 27th January 2016
Time: 10:00am — 4:30pm
Venue: NH Brussels Carrefour de l’Europe

According to the European Parliament estimates, 500,000 girls and women living in the EU have been subjected to female genital mutilation (FGM), while further 180,000 are at risk every year. Most of the girls are circumcised before the age of 5, which leads to physical, emotional and psychological trauma throughout their lives. The practice of FGM is originally common in numerous African countries, as well as in parts of Asia and Middle East. Nonetheless, due to increasing migration flows, the practice is no longer restricted to the traditional practising geographical areas. In these communities, FGM defines cultural identities and gender-roles, as the practice is thought to enhance the girl’s femininity, often synonymous with docility and obedience.

http://www.publicpolicyexchange.co.uk/events/FA20-PPE2

Mädchenbeschneidung

Schweiz: Bundesrat beschließt weitere Maßnahmen

Bern, 28.10.2015 – Weibliche Genitalverstümmelung ist eine Menschenrechtsverletzung und in der Schweiz eine Straftat. Der Bundesrat will deshalb weiterhin dagegen vorgehen. Dazu gehört insbesondere die Unterstützung von Massnahmen eines Netzwerks gegen weibliche Genitalverstümmelung.

In die Schweiz wandern zunehmend Frauen aus Ländern ein, in denen die weibliche Genitalverstümmelung praktiziert wird. Schätzungen gehen davon aus, dass in unserem Land rund 14‘700 betroffene oder gefährdete Mädchen und Frauen (v.a. aus Eritrea, Äthiopien und Ägypten) leben, wie ein Bericht in Erfüllung einer Motion (05.3235) von Nationalrätin Maria Bernasconi festhält.

In einer Umfrage erklärten 2012 vier von fünf Gynäkologinnen und Gynäkologen und zwei Drittel der Hebammen, Kontakt mit beschnittenen Mädchen oder Frauen gehabt zu haben. Ein Drittel der Befragten aus dem Gesundheits-, Asyl-und Sozialbereich gaben an, sie hätten in ihrem Arbeitsalltag schon erlebt, dass ein Mädchen in Gefahr war, eine Genitalverstümmelung zu erleiden. Eine Genitalverstümmelung kann schwerwiegende Auswirkungen auf die Gesundheit der betroffenen Mädchen und Frauen haben und gilt in der Schweiz als schwere Körperverletzung.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und das Staatssekretariat für Migration (SEM) unterstützen seit 2003 verschiedene Präventions- und Sensibilisierungsmassnahmen gegen weibliche Genitalverstümmelung. Dazu gehört insbesondere eine Vermittlungsstelle zur Prävention von Mädchenbeschneidung, die von der Caritas Schweiz geführt wird. In den kommenden Jahren planen das BAG und das SEM, Informations-, Beratungs- und Präventionsaktivitäten eines Netzwerks mitzufinanzieren, das durch verschiedene Organisationen aufgebaut und getragen werden soll.

https://www.news.admin.ch/dokumentation/00002/00015/?lang=de&msg-id=59242

Mädchenbeschneidung

Nigeria: Präsident unterzeichnet Gesetz gegen Mädchenbeschneidung

Nigeria’s president has signed legislation banning Female Genital Mutilation (FGM), a practice commonly carried out to “initiate teenagers into womanhood according to Sebei traditional rites.” In what international advocates are calling a progressive step in the right direction, Nigerian president Goodluck Jonathan has signed a bill officially banning the practice of female genital mutilation (FGM). In addition to the banning of FGM, The Violence Against Persons (Prohibition) Act 2015 will also prevent men from leaving their families without proving financial support. As Nigeria APlus reports, women’s rights activists and public health groups have been campaigning against FGM for years now and are no doubt celebrating the monumental victory. The inhumane practice removes parts or all of a girl’s genitalia – often at a very young age and without the female’s consent – and often leads to severe health problems for the mutilated individual. According to UNICEF, “More than 130 million girls and women have experienced FGM/C in 29 countries in Africa and the Middle East where the practice is most common.” Thankfully, because activists have been campaigning against the practice for a few decades now, teenage girls in countries that still practice FGM are one-third less likely to undergo the procedure than thirty years ago.” copied. READ MORE: http://www.disclose.tv/news/female_genital_mutilation_fgm_banned_in_nigeria_now/122840

Sexuelle Gewalt

Lateinamerika: 36 % aller Frauen leiden unter körperlicher und psychischer Gewalt

Gewalt gegen Frauen ist ein ungelöstes Problem in Lateinamerika. Während einer in der peruanischen Hauptstadt Lima stattfindenden Sitzung von Ministern aus 32 Ländern der Region (unter anderem Brasilien, Chile, Costa Rica, Paraguay, Mexiko und Kolumbien) gab Perus Ministerin für Frauen Marcela Huaita Alegre bekannt, dass 36% aller Frauen in der Region unter körperlicher und psychischer Gewalt zu Hause leiden. Peru führt mit 38% die Liste der Länder mit einem hohen Anteil von männlichen Aggressoren an. Sieben von zehn Frauen gaben an, dass sie Opfer von psychischer, physischer oder sexueller Gewalt wurden und statistische Daten belegen, dass in Peru zwischen Januar 2009 und August dieses Jahres 727 Frauen getötet wurden. Das entspricht 110 Frauenmorde pro Jahr, neun Straftaten pro Monat.

Die Ministerin wies darauf hin, dass die Gewalt gegen Frauen weiter zunimmt und sich nicht nur auf Schläge oder sexuelle Vergewaltigung beschränkt. „Heute gibt es neue Arten von Gewalt, mit denen die Frauen Lateinamerikas konfrontiert sind“. Nach ihren Worten werden immer mehr Frauen auf den Straßen belästigt und körperlich verletzt. „Eine weitere neue Form der Gewalt ist der Kommerz. In den Medien Lateinamerikas wird der Körper der Frau immer mehr als Objekt präsentiert“.

Ein weiterer Punkt, der auf diesem internationalen Treffen diskutiert wurde, ist Gewalt durch politische Schikane gegenüber Frauen. Diese neue Form der Gewalt tritt auf, wenn ihnen nicht erlaubt wird, sich an der politischen Dynamik/Prozesse in ihrem Land zu beteiligen (Ausschluss von Ämtern/Funktionen, Ausschüssen und Arbeitsgruppen).

Waffenkinder

USA: Jede Woche ein Unfall durch Waffen in Kleinkinderhänden

Immer wieder sind auch sehr kleine Kinder in tragische Unfälle mit Schusswaffen verwickelt. Zwar scheint es, als wären solche Unglücke nur tragische Einzelfälle, doch wie die “Washington Post” berichtet, lässt sich allein für das Jahr 2015 bereits eine Liste mit 43 Vorfällen zusammenstellen. So ist gerade in dieser Woche wieder eine Frau im US-Bundesstaat South Carolina von ihrem Enkel erschossen worden. Der Zweijährige hatte während einer Autofahrt auf dem Rücksitz eine Pistole gefunden, mit der er seine Großmutter auf dem Beifahrersitz tötete.

http://www.welt.de/politik/ausland/article147632703/Jede-Woche-ein-Unfall-durch-Waffen-in-Kleinkinderhaenden.html

Hintergrundartikel: http://www.rnz.de/panorama/gesellschaft_artikel,-Kinderspiel-Warum-Amerikaner-von-Waffen-besessen-sind-_arid,137708.html

Mädchenbeschneidung

Untersuchung: Mädchenbeschneidungen eher aufgrund privater Überzeugung als sozialer Normen

Weltweit sind rund 125 Millionen Mädchen und Frauen beschnitten trotz erheblichen Gesundheitsschäden. Entwicklungsorganisationen investieren jährlich mehrere Millionen Dollar in Interventionen gegen die Mädchenbeschneidung. Neue Daten von Forschenden der Universität Zürich und ihren Kollegen im Sudan ziehen nun die Grundlage vieler dieser Interventionen in Zweifel. Die Studie zeigt, dass Familien innerhalb von Gemeinschaften ein enorm unterschiedliches Beschneidungsverhalten haben. Dieses Ergebnis legt nahe, dass Mädchen eher aufgrund privater Überzeugung als sozialer Normen beschnitten werden.

https://idw-online.de/de/news638097

http://derstandard.at/2000022756625/Weibliche-Genitalverstuemmelung-haengt-wenig-von-sozialen-Normen-ab

Mädchenbeschneidung

Kenia: How to become a woman, without being cut

Many FGM traditions are rooted in a transition to womanhood. Maasai girls in Kenya are continuing rich, coming-of-age rituals – without genital mutilation – and learning about their bodies instead.

http://www.dw.com/en/how-to-become-a-woman-without-being-cut/a-18718566

2009 Kongress der Kinderschutz-Zentren zu Sexueller Gewalt

Die KInderschutz-Zentren hielten unter dem Titel “Institutionen – sichere Orte für Kinder – (Sexuelle) Gewalt gegen Kinder in gesellschaftlichen Einrichtungen” in Hannover vom 5. bis 6. November 2009 einen Kongress ab auf dem FRIEDENSBAND vertreten durch Simona Blumkowski am 6.11.2009 das Forum zu “Prävention von Gewalt in Institutionen durch Partizipation von KIndern und Jugendlichen” leitete.

Fachkongress Hannover

Kinderarbeit

Internationaler Tag gegen Kinderarbeit

12.6.2004 Gemeinsam mit Welthungerhilfe machten wir in Bonn auf die Situation arbeitender Kinder aufmerksam. Schülerinnen und Schüler sprachen Erwachsene an und forderten sie zum Mitmachen auf – mit großem Erfolg. Anja Roth von logo!, der ZDF-Kindersendung, moderierte. Ein Bericht wurde in logo! am 14.6. gesendet. Das Ende der Aktion auf dem Bonner Marktplatz kam sehr plötzlich: Völlig überraschend stand eine schwarze Wand über uns und innerhalb von Sekunden war alles Land unter. Wir hatten kaum noch Zeit, die Materialien zu retten. Aber es war eine tolle Aktion.