Gemeinsam
Genitalverstümmelung überwinden!


Laut Schätzungen der WHO sind bis zu 200 Millionen Mädchen und Frauen weltweit von Genitalverstümmelung betroffen. Jedes Jahr werden weitere 2 bis 3 Millionen Mädchen und Frauen Opfer dieser Gewalt.

 

Weltweit
und in Deutschland

Genitalverstümmelung wird nicht nur in Afrika, sondern auch in Vorderasien und in Staaten der Zuwanderung praktiziert. In Deutschland leben laut Schätzungen mindestens 30.000 von Genitalverstümmelung betroffene Frauen und Mädchen. Mindestens 5.000 Mädchen sind in Deutschland in Gefahr, an ihren Genitalien verstümmelt zu werden.

INTEGRA. Das sind derzeit 33 deutsche Organisationen, die sich im Rahmen ihrer jeweiligen Zweckbestimmung deutschland- und/oder weltweit für die Abschaffung der weiblichen Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation, FGM) engagieren.

Mädchen und Frauen schützen

Integra setzt sich für den Schutz der hier lebenden Mädchen und Frauen vor weiblicher Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation, FGM) und für die Abschaffung von FGM in den Herkunftsländern ein.

Dabei ist die Zusammenarbeit mit Frauen und Männern, die aus Ländern stammen, in denen FGM praktiziert wird und die sich gegen diese Praktik engagieren, ein zentraler Aspekt der Arbeit von Integra.

Nur gemeinsam kann dieser Form der Gewalt an Frauen und Mädchen ein Ende gesetzt werden!

Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist seit Januar 2020 Schirmfrau des Netzwerks Integra.

Wir bedanken uns sehr für die Unterstützung.

Sprecherin des Netzwerks INTEGRA ist 
Mariame Sow
Forward for Women
Wilhelm-Hauff-Str.2-4, 60325 Frankfurt am Main
mariame.sow@forwardforwomen.org

Stellvertretende Sprecherin ist 
Virginia Wangare-Greiner
Maisha e.V.
Pfingstweidstraße 7, D- 60316 Frankfurt am Main
Tel.: 069-90434905
maisha-african-women@gmx.de

 

NETZWERKEN

Im Netzwerk erzielen wir Synergieeffekte und größere Erfolge in unserer Bemühung für ein Ende der weiblichen Genitalverstümmelung.

Wir tauschen Informationen über aktuelle Arbeits- und Länderschwerpunkte, unterschiedliche Ansätze zur Überwindung von weiblicher Genitalverstümmelung, konkrete Praxiserfahrungen und sogenannte Good Practices aus und lernen so voneinander.