Realschule Kerpen, Klasse 6a/d

img_2514-71555320.12.2011 – Die SchülerInnen der katholischen Religionsgruppe waren zum Schluss ganz überzeugt, dass sie die Erwachsenen rumkriegen für mehr Stromsparen. Sie hatten sich in der Zwischenzeit mit den Einzelheiten beschäftigt – welche Geräte wie viel Strom verbrauchen, was es bedeuten würde, wenn der Fernseher nicht auf stand-by  gestellt wäre und wenn jeder das Licht in dem Raum ausschaltet, in dem er gerade nicht ist. Am Ende also eine Aktion, ganz logisch für eine Aktivgruppe von FRIEDENSBAND. Die PEACEMAKERS wollen zunächst die Bürgermeisterin der Stadt Kerpen überzeugen, ihre Aktion zu unterstützen. Das nächste Jahr wollen sie als Stromsparjahrausrufen und der Reihe nach alle gesellschaftlichen Gruppen ansprechen. Das sind dann die Kirchen, die Parteien, die Kinos und die Sportvereine. Ziel wäre dann, dass Kerpen DIE Energiesparstadt wird.

 

13.12.2011 – Die 6. Klasse der Realschule Kerpen hatte letzten Mittwoch einen Termin im Odysseum. Sie hatten dort nach einem Schatz gesucht – und ihn gefunden. Die Formel für eine gute Zukunft, so lautet dieser Schatz, liegt in deinem eigenen Verhalten. Sie waren so voller Elan, dass wir die Stimmung aufnehmen mussten. Sie waren sich einig, sie mussten etwas machen, auf sie kommt es an. Und so machten sie sich Gedanken darüber, wie sie selbst und wie andere aktiv werden können für eine energiesparsame Zukunft. Es waren ganz praktische Ideen und sie wollen selbst auch wirklich anfangen. Sehr kreativ wurden sie aber, als es darum ging, die Gesellschaft anzustoßen. So ein Energiespartag, an dem alle durch Informationen und Aktionen auf die Notwendigkeit des Energiesparens aufmerksam gemacht werden, ist schon eine gute Idee. Und auch die Wettbewerbe könnten einmal umgesetzt werden. Das wird dann das nächste Mal Thema sein.

 

6.12.2011 Die Jugendlichen stellten vor, was sie inzwischen gemacht haben: Symbole, wie in vielen tausend Generationen aufmerksam gemacht werden könnte auf ein Endlager und eine Geschichte. Eigentlich sind es zwei Geschichten, einmal eine negative, die Menschen zerstören die Erde und eine positive, die Menschen haben es begriffen und leben im Einklang mit der Welt. Nun ging es im Workshop um die Verführung. Wie ist es möglich, dass wir Menschen uns so leicht etwas andrehen lassen? Über die Grundbedürfnisse arbeiteten wir uns vor zu Möglichkeiten des Handelns durch. Denn waren wir uns einig darin, dass es durchaus angenehm war, dass der Strom unbegrenzt 50 Jahre lang aus der Steckdose kam, können wir nicht mehr damit rechnen, dass wir so unbekümmert weiter machen können. Die Jugendlichen nahmen die Aufgabe mit, zu Hause nach Stromfressern zu suchen und die Eltern zu fragen, bei wem sie den Strom beziehen und welchen Tarif sie haben.

 

29.11.2011 – Workshop in der 6a/d in der Realschule Kerpen. Gleich zu Beginn sagte ein Schüler den Kernsatz: Wichtig ist, seine Umwelt im Gleichgewicht zu halten. Darauf bauten wir dann auf. Die Schüler arbeiten zu zweit an den Bildern der Broschüre. Was ist auf den Bildern zu sehen, was sagen die Statements darunter aus, was ist der Hintergrund. Die Schüler konnten zwar einige Begriffe nicht zuordnen, waren aber gut informiert über die aktuelle Diskussion um Atomkraft und Endlager. (Günter Haverkamp)

 

bild-0822.11.2011 – Die Jugendlichen der Klasse 6a/d der Kerpener Realschule waren begeistert von der Möglichkeit, die Risiken zu nennen und zu bewerten, die die Erwachsenen eingehen. Sie nannten viele verschliedene Situationen, die gefährlich sind und teils hohe Risiken mit sich bringen. Sie beschäftigten sich aber vor allem mit dem Klimawandel und den Ursachen. Es war spannend, wie sie das Auto bewerteten. Sie fanden, dass es doch möglich sein müsste, sparsamer mit dem Auto umzugehen. Aber auch die Wälder zu schützen und neue anzupflanzen um etwas für die Klimazukunft zu tun. Zwei übernahmen die Aufgabe, bis zum nächsten Mal die Klimasünder und die Verteilung ihrer Beteiligung zu recherchieren. Wir hatten da mal drei genannt, das Auto, die Kraftwerke und die Kühe. Alle haben für das nächste Mal die Aufgabe, Nachrichten zu hören oder zu sehen und sich dabei Notizen zu machen: Restrisiken in der täglichen Politik.