1936 Olympiastadion: Hitlerjugend am “Tag der nationalen Arbeit”

Die Nationalsozialisten haben bereits die Schule und den Sport intensiv dafür genutzt, Kinder und Jugendliche auf den Krieg vorzubereiten. Im Schulleben verstärkten sich militärische Inhalte wie Strammstehen und Maschieren und im Sportunterricht dominierten die kriegsnützlichen Übungen. Die Hitlerjugend, der 98 Prozent aller Jugendlichen angehörten, war eindeutig darauf ausgerichtet, sie physisch und psychisch auf den Krieg vorzubereiten. Da gab es sicher auch Formen von Zwang, aber die Nationalsozialisten schafften es auch, Jugend zu begeistern und in ihre Ideologie einzubinden. Weiterlesen

 

Sportsoldaten

Internetwerbung der Bundeswehr

Bei der Bundeswehr trainieren in speziellen Sportförderkompanien nur die Kompanieangehörigen, die damit Berufssportler auf Zeit sind, aber keine duale Karriere im eigentlichen Sinne beginnen.

In Deutschland machte sich die militärische Sportfinanzierung in den letzten Jahren vor allem im Wintersport bemerkbar. Viele Spitzenathleten werden oder wurden von der Bundeswehr gefördert, wie etwa Ronny Ackermann, Tobias Angerer, Andreas Birnbacher, Annette Dytrt, Susi Erdmann, Anni Friesinger, Michael Greis, Ricco Groß, Georg Hackl, Sven Hannawald, Andrea Henkel, Silke Kraushaar-Pielach, Stefan Lindemann, Frank Luck, Manuel Machata, Claudia Nystad, Sylke Otto, Aljona Savchenko, René Sommerfeldt, Axel Teichmann, Gundolf Thoma und Kati Wilhelm, aber auch Sommersportler, wie Falk Balzer, Ralf Bartels, Anja Dittmer, Heiko Meyer, Silke Rottenberg oder Ronny Ziesmer.

Bei den Olympischen Spielen stellen die Staatsamateure in der deutschen Mannschaft schon länger die Mehrheit. Zum Beispiel traten 2010 einzig die deutschen Mannschaften beim Curling und Eishockey ohne Staatsamateure an.

Sportsoldaten spielten auch im System des DDR-Sports eine herausragende Rolle. In den Sportklubs der Armeesportvereinigung Vorwärts (NVA) und der Sportvereinigung Dynamo (VP, MfS) trainierten viele namhafte Spitzensportler wie Henry Maske, Falk Boden oder Wolfgang Hoppe und Bogdan Musiol unter Profi-Bedingungen. Weiterlesen Wikipedia

 

Wir wollen in Zukunft beleuchten, wie es nach 1945 weiterging. Hier schon einmal ein paar Ansatzpunkte:

Die DDR schloss an diese Tradition an. Die Kinder wurden bereits früh ideologisch “gefestigt” und die Wehrübungen in den Schulen, sowie lange Paraden und Stillstehen waren dann nur noch die logische Fortsetzung. Weiterlesen

Die Bundeswehr bemüht sich bereits um die Jugendliche bevor sie 18 Jahre alt sind. Mit aufwändigen Abenteuercamps auf Sardinien und in den Bergen, wo die Jugendlichen Sportdisziplinen lernen und Jugendoffizieren in Schulen wirbt die Bundeswehr um die Jugend. Das wird nicht gesagt, ist dann letztlich aber das Ergebnis. Weiterlesen

 

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Wikipedia – Sport und NS-Außenpolitik

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