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Kinderprostitution
Die Kenntnis darüber, dass weltweit Kinder zur Prostitution gezwungen werden, kann niemanden verborgen geblieben sein. Das hier Männer (90 Prozent) in ein anderes Land fliegen, um ihre Lust an Kindern auszulassen, ohne dass sie befürchten müssen, dafür belangt zu werden, ist erschreckend. Wenn diese Männer nach einem solchen Urlaub nach Hause kommen, werden sie wohl kaum das Erfahrene vermissen wollen. Eine ganze Tourismusindustrie verdient daran. Andererseits: Wenn in Deutschland eine größere Messe läuft, haben vorher z.B. Loverboys ihre Köder ausgeworfen und zwingen Kinder in die Prostitution. Die Gesellschaft ist wenig sensibilisiert oder apatisch.
2006 – Zwei Wochen Thema sexuelle Gewalt
Der Wunsch kam von den Schüler*innen: Sie wollten mehr wissen über sexuelle Gewalt. Das fanden wir interessant und entwickelten eine große vielschichtige Aktion für 10 Schultage. Die 700 Schüler*innen der Realschule Kerpen behandelten das Thema intensiv im Unterricht. Aber schon am Morgens wurden sie mit einem großen Transparent empfangen, auf dem ein Kinderrecht stand, dass […]
01/2006
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2006 – Zwei Wochen Thema sexuelle Gewalt
Der Wunsch kam von den Schüler*innen: Sie wollten mehr wissen über sexuelle Gewalt. Das fanden wir interessant und entwickelten eine große vielschichtige Aktion für 10 Schultage. Die 700 Schüler*innen der Realschule Kerpen behandelten das Thema intensiv im Unterricht. Aber schon am Morgens wurden sie mit einem großen Transparent empfangen, auf dem ein Kinderrecht stand, dass für diesen Tag gilt. Zu diesem Kinderrecht bekamen die Jugendlichen am Eingang einen Flyer miteiner spannende Geschichte, die deutlich machte, was die Verletzung für die Kinder bedeutet. Bei diesen Flyern jaben wir mit UNICEF zusammengearbeitet.
Aus der Beschäftigung mit dem Thema erstellten die Jugendlichen eine selbst entwickelte Ausstellung. krönte den letzten Werktag, parallel zur NEIN-Aktion. Alle Schüler*innen schrieben ihr NEIN auf einen Mauerstein. Rückwirkend können wir heute sagen, dass das der Beginn der MAUER DES SPRECHENS war, die drei Jahre später entstand. Die Jugendlichen formten aus den 700 Mauersteinen ein riesiges NEIN für die Bühne der großen Abschlussveranstaltung, die am Samstag mit immerhin 160 Jugendlichen in der Aula stattfand.
Für die Abschlussveranstaltung verpflichteten wir einen WDR-Moderator. Zwei Realschüler hhatten einen tollen Rap geschrieben, den die Schulband vertonte. Die Aufführung bei der großen Veranstaltung stieß auf Begeisterung und wir spielten eine CD ein… die reißenden Absatz fand.
Die Schüler*innen gestalteten einen Flyer, in dem der Rap-Text abgedruckt war
Sexualisierte Gewalt: 5 Tage Aktion im Landtag NRW
12.10.2011 In Vorbereitung auf die Landtagaktion vom 17. bis zum 21.10.2011 gaben wir heute den ersten Workshop in der BUS-Klasse. Das sind SchülerInnen aus zwei Gesamtschulen, die ausgegliedert und auf einen Beruf vorbereitet werden. Nach anfänglichem Desinteresse fand das Thema regen Zuspruch und die Jugendlichen fanden sich in einer fast hitzigen Diskussion über Ursache von […]
10/2011
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Sexualisierte Gewalt: 5 Tage Aktion im Landtag NRW
12.10.2011 In Vorbereitung auf die Landtagaktion vom 17. bis zum 21.10.2011 gaben wir heute den ersten Workshop in der BUS-Klasse. Das sind SchülerInnen aus zwei Gesamtschulen, die ausgegliedert und auf einen Beruf vorbereitet werden. Nach anfänglichem Desinteresse fand das Thema regen Zuspruch und die Jugendlichen fanden sich in einer fast hitzigen Diskussion über Ursache von sexueller Gewalt, Unterdrückung und den dazugehörigen Denkweisen. Morgen wird der Workshop fortgesetzt. Die Klasse wird am 18. und 20.10. im Landtag den PolitikerInnen ihre Botschaften zu diesem Thema nennen und sie auffordern, mehr gegen sexuelle Gewalt zu tun. (Günter Haverkamp)
20.10.2011 – Heute hat die BUS-Klasse zum zweiten Mal die Aktion übernommen, die PolitikerInnen angesprochen und Mauersteine gesammelt. Sie hatten Glück: Schulministerin Sylvia Löhrmann kam, wie gestern angekündigt, zu ihnen und hatte erstaunlich viel Zeit.
14.9.2012 GewaltMal-Workshop1 in der BUS-Klasse Düsseldorf: Die Jugendlichen wünschten sich als Einstieg das Thema Kinderprostitution. Sie arbeiteten intensiv mit. Über die weltweite Verbreitung und die erschreckenden Zahlen kamen wir auf die berühmte Warum-Frage. Warum machen die Kinder das? Warum lassen die Eltern das zu? Warum werden vor allem Männer zu Tätern. Und was bedeutet es, wenn jemand im Ausland Kinder missbraucht – wird er das nicht auch hier tun? In den zwei Stunden kam keine Langeweile auf und die Jugendlichen folgten der Spur nach Deutschland. Montag geht es weiter!
17.9.12 Ein besonders spannender Workshop: Über die Frage, wie Kinder zu Prostituierten gemacht werden, kamen wir auf die Situation von Mädchen und Frauen in unserer Gesellschaft in Deutschland. Es war für die Jungen sehr interessant, die Aussagen der Mädchen zu hören. Da kamen die Nachstellungen von Männern auf der Straße ebenso zur Sprache wie die Anmache, die sie sich anhören müssen. Beschlossen wurde, einen Stand in der Innenstadt zu machen und die Passanten auf die Probleme von Kinderprostitution und Sexueller Gewalt anzusprechen. Die SchülerInnen wollen auch eine Umfrage auf der Straße machen und Flugblätter gestalten, die sie verteilen können. (Natalia Svalina und Günter Haverkamp)
19.9.12 Wie beim letzten Workshop vereinbart, haben sich die Jugendlichen heute damit beschäftigt, wie ein T-Shirt-Design aussehen könnte, das die Menschen anspricht. Es kamen gute Vorschläge und sie werden nun grafisch umgesetzt. Gleichzeitig gab es weitere Überlegungen, wie der Flyer aussehen könnte, den die Jugendlichen an die Menschen auf der Straße verteilen können, wenn sie ihren Stand in der Düsseldorfer Innenstadt machen. (Natalia, Madina, Günter)
Solidarität: Favour soll leben
FRIEDENSBAND kann Abschiebung verhindern Favour war in ihrer Heimat Nigeria als 15jährige im Gefängnis schwerster Vergewaltigung ausgesetzt. Sie wurde von Ordensschwestern gerettet, konnte nach Deutschland kommen. Jahre dauerte ein vorsichtiger Genesungsprozess. Bald begann sie wieder zu sprechen. Mit 17 wurde sie in der Hauptschule so gut, dass ein Abschluss möglich schien – da kam die […]
11/2008
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Solidarität: Favour soll leben
FRIEDENSBAND kann Abschiebung verhindern
Favour war in ihrer Heimat Nigeria als 15jährige im Gefängnis schwerster Vergewaltigung ausgesetzt. Sie wurde von Ordensschwestern gerettet, konnte nach Deutschland kommen. Jahre dauerte ein vorsichtiger Genesungsprozess. Bald begann sie wieder zu sprechen. Mit 17 wurde sie in der Hauptschule so gut, dass ein Abschluss möglich schien – da kam die Abschiebeandrohung und die Gefahr, in die Hände ihrer Vergewaltiger zurückgeschoben zu werden. Die Leitung des Heimes in Hessen wendete sich an FRIEDENSBAND. Wir gaben ihre Geschichte buchstäblich in die Hände der Jugendlichen. Die waren entsetzt und wollten sofort für Favour kämpften.
Die Jugendlichen berührte vor allem, das Favour einen psychischen Zusammenbruch erlitten hatte und das Sprechen eingestellt hat. Sie konnten sich so gut hineinversetzen in die etwa Gleichaltrige und beschlossen Bilder zu malen. Es wurden Hunderte aufmunternde Plakate, die gerade auch von den Jungen liebevoll gemalt wurden. Dabei beschäftigten sich die Jugendlichen in kleinen Gesprächsrunden viel mit dem Thema sexuelle Gewalt.
Die Jugendlichen schrieben Briefe an die Verantwortlichen, schwärmten aus und besuchten die Klassen an der eigenen und an umliegenden Schulen, spendeten ihr Taschengeld, um für einen Rechtsanwalt zu sammeln.
Besonders berührte uns die Aktion, die wir im Jugendvollzug Düsseldorf machen durften. Die Jugendlichen, die durchaus auch wegen sexueller Gewalt Strafen absaßen, waren tief betroffen und beteiligten sich stark.
Besonders berührend auch die Aktion in einer BUS-Klasse, also Jugendlichen die ihre Schule abgebrochten und auf eine berufliche Laufbahn vorbereitet wurden. Sie malten mit Hingabe liebevolle Bilder mit Herzchen.
Die Plakate wurden in Favours Zimmer gehängt, in dem sie apathisch auf dem Boden saß. Als sie die vielen Plakate sah, sprang sie auf und tanzte vor Freude. Sie nahm die Liebe an und fühlte sich gestärkt.
Das wiederum machte die Jugendlichen glücklich, die sich für sie eingesetzt hatten und ihre Aktion jetzt umso mehr verstärkten. Am Ende schaffte die neue Rechtsanwältin die Aufhebung des Abschiebebeschlusses, Favour konnte bleiben. Sie beendete tatsächlich die Schule.
Presseerklaerung-EinHerzfuerFavour
Kinderprostitution: Bündnis ECPAT
Als Mitglied von ECPAT nehmen wir regelmäßig an den Mitgliederversammlungen teil. Es ist jedes Mal ein wichtiger Ideenaustausch. Wir stellten die Aktion NEIN zu sexueller Gewalt vor und LAND OHNE ANGST vor. Die rege Beteiligung an politischen und gesellschaftspolitischen wird von uns ehrenamtlich durchgeführt. Konferenzen Auf der Nachfolgekonferenz zu Rio in Berlin konnten wir […]
08/2008
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Kinderprostitution: Bündnis ECPAT
Als Mitglied von ECPAT nehmen wir regelmäßig an den Mitgliederversammlungen teil. Es ist jedes Mal ein wichtiger Ideenaustausch. Wir stellten die Aktion NEIN zu sexueller Gewalt vor und LAND OHNE ANGST vor. Die rege Beteiligung an politischen und gesellschaftspolitischen wird von uns ehrenamtlich durchgeführt.
Konferenzen
Auf der Nachfolgekonferenz zu Rio in Berlin konnten wir viel erreichen. Die Arbeit nimmt neue Formen bei uns an. Das zeigt sich auch in der Beteiligung der Aktivgruppe FAIR FRIENDS an der Konferenz.
Sexualisierte Gewalt: Fachtagung Kinderschutzzentren
Die Kinderschutz-Zentren luden Günter Haverkamp zur Fachtagung „Sexuelle Gewalt in den Institutionen“ ein. Dort konnten wir unsere Arbeit mit Jugendlichen im Bereich sexuelle Gewalt vorstellen.
12/2009
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Sexualisierte Gewalt: Fachtagung Kinderschutzzentren
Die Kinderschutz-Zentren luden Günter Haverkamp zur Fachtagung „Sexuelle Gewalt in den Institutionen“ ein.
Dort konnten wir unsere Arbeit mit Jugendlichen im Bereich sexuelle Gewalt vorstellen.
Sexualisierte Gewalt: Fachtagung von Innocence in Danger
Bei der Konferenz Sexuelle Gewalt von Innocence in Danger in Köln konnten wir zusammen mit der Aktivgruppe FAIR FRIENDS den Experten über unsere Arbeit informieren. Die Weihnachtserklärung von LAND OHNE ANGST wurde besprochen und von Teilnehmerinnen und Teilnehmern unterzeichnet. Beim Expertengespräch von Innocence in Danger konnten wir gemeinsam mit anderen Expertinnen und Experten Empfehlungen erarbeiten, […]
11/2009
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Sexualisierte Gewalt: Fachtagung von Innocence in Danger
Bei der Konferenz Sexuelle Gewalt von Innocence in Danger in Köln konnten wir zusammen mit der Aktivgruppe FAIR FRIENDS den Experten über unsere Arbeit informieren. Die Weihnachtserklärung von LAND OHNE ANGST wurde besprochen und von Teilnehmerinnen und Teilnehmern unterzeichnet.
Beim Expertengespräch von Innocence in Danger konnten wir gemeinsam mit anderen Expertinnen und Experten Empfehlungen erarbeiten, wie sexualisierte Gewalt an Mädchen und Jungen verhindert werden kann.
Für beiden Veranstaltungen erhielten wir eine Vergütung von den Veranstaltern. Aus den Ergebnissen wurde ein Jahr später der Empfehlungskatalog für die Bundesregierung zum Thema Sexualisierte Gewalt. Die Vorbereitung der Jugendlichen für die Beteiligung erfolgte ehrenamtlich. Es war für die Jugendlichen ein besonderes Erlebnis, den Experten ihre Vorstellungen sagen zu können.
Sexualisierte Gewalt: Workshops auf dem Soldatenfriedhof
Workshop „Sexuelle Gewalt in Kriegen“ in der Begegnungsstätte des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Ysselsteyn bei Venlo. Die Jugendlichen der Volksbund-Arbeitskreise zeigten lebhaftes Interesse daran, dieses Thema und die Maueraktion in die Arbeit aufzunehmen. Auch hier entstand ein Podcast zum Thema Sexuelle Gewalt. Beide Workshops wurden aus dem Programm GESELLSCHAFTER finanziert.
05/2015
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Sexualisierte Gewalt: Workshops auf dem Soldatenfriedhof
Workshop „Sexuelle Gewalt in Kriegen“ in der Begegnungsstätte des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Ysselsteyn bei Venlo. Die Jugendlichen der Volksbund-Arbeitskreise zeigten lebhaftes Interesse daran, dieses Thema und die Maueraktion in die Arbeit aufzunehmen. Auch hier entstand ein Podcast zum Thema Sexuelle Gewalt.
Beide Workshops wurden aus dem Programm GESELLSCHAFTER finanziert.
Spot gegen sexuelle Gewalt – Realschule Kerpen
Kerpen, 4.6.2013 – Mit großer Begeisterung haben die Jugendlichen der Klasse 6 den heutigen Drehtag vorbereitet. Sie hatten Szenen in die Kamera gespielt, die mit ihren Ängsten zu tun haben oder mit ihren Vorstellungen von Gewaltsituationen. In der Schulbank sagte das Mädchen energisch NEIN, als sich die Hand des Nachbarn auf ihr Knie legte. In […]
06/2013
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Spot gegen sexuelle Gewalt – Realschule Kerpen
Kerpen, 4.6.2013 – Mit großer Begeisterung haben die Jugendlichen der Klasse 6 den heutigen Drehtag vorbereitet. Sie hatten Szenen in die Kamera gespielt, die mit ihren Ängsten zu tun haben oder mit ihren Vorstellungen von Gewaltsituationen. In der Schulbank sagte das Mädchen energisch NEIN, als sich die Hand des Nachbarn auf ihr Knie legte. In der Gruppe stellte sich ein Junge energisch vor ein Madchen, als sie von seinen Kumpeln angegriffen werden sollte. Und ein Junge sagte deutlich NEIN, als ein Mann mit Kamera ihmsagte, er solle sich ausziehen. Und dann kam die Szene, wo ein älterer Mann einen Jungen auf dem Spielplatz aufforderte, mitzukommen. Das wird ein guter Spot gegen sexuelle Gewalt. Vor allem, weil die Jugendlichen etwas fur ihr eigenes Leben lernten.
Kerpen, 28.05.2013. Am Vormittag konnte man laute NEIN-Rufe auf dem Innenhof der Realschule Kerpen hören. Die SchülerInnen der 6. Klasse haben die ersten Szenen für ihren Spot gegen Gewalt an Kindern abgedreht. Das sonnige Wetter war perfekt für die Außenaufnahmen, in denen die Jugendlichen aus verschiedenen Perspektiven und Konstellationen aufgenommen wurden. Eine tolle Kulisse wurde auch durch ein Stencil an der Schulwand geschaffen: „Jemand liebt dich“ unterstreicht die Botschaft „Kinder dürfen NEIN sagen“ auf eine besondere Art und Weise. Die nächsten Szenen, in denen die Jugendlichen sich verschiedene brenzlige Situationen ausgedacht haben, folgen in den kommenden Workshops. Wir sind gespannt auf den tollen Spot und freuen uns über das Engagement der SchülerInnen und die tolle Mithilfe ihrer Lehrerin Bettina Henke.
17.5.13 Die SchülerInnen der Klasse 6 der Realschule Kerpen haben nach langem Suchen ihr Konzept für ihren Werbespot erstellt. Vergangenen Dienstag hatten sie sich nochmals mit ihrer Lehrerin Bettina Henke unterschiedliche Werbespots angeschaut. Sie haben sie nochmals genau unter die Lupe genommen: wie wird Musik und Sprache eingesetzt? Wird die Botschaft vermittelt? Wie wurde eine Handlung dargestellt? Heute haben sie in der Klasse neue Ideen gefunden, um einen Werbespot gegen Gewalt an Kindern zu erstellen. Kommende Woche beginnen die Dreharbeiten. Wir sind gespannt auf das Endprodukt und begleiten die SchülerInnen selbstverständlich dabei.
Kerpen, 26.04.2013. Die SchülerInnen der 6. Klasse der Realschule Kerpen hatten heute ihre Ideen für einen Werbespot zum Thema „Sexuelle Gewalt“ vorgestellt. Es wurde eifrig diskutiert und argumentiert – welche Idee passt am besten? Wie könnte es aussehen? Welche Mittel können wir verwenden? Schließlich konnten sie sich zumindest im Allgemeinen einigen: „Wir wollen einen Spot drehen, der ernst genommen wird – egal von wem!“. Im kommenden Workshop mit ihrer Lehrerin Bettina Henke werden sie nochmals genauer die Botschaft, Zielgruppe und den Inhalt betrachten. Wir sind gespannt!
Sexualisierte Gewalt: Workshops mit BUS-Klasse
Thema sexualisierte Gewalt: Workshops mit Mädchen der BUS-Klasse Düsseldorfer Gesamtschulen, die auf ein Weiterlernen außerhalb der Schulen vorbereitet werden.
04/2013
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Sexualisierte Gewalt: Workshops mit BUS-Klasse
Die Mädchen einer Gesamtschulklasse beschäftigen sich mit dem alltäglichen Sexismus und wollten ihn nicht mehr ertragen. Aus einer Umfrage entstand ein spannender Spot. Die Schüler*innen der Hulda-Pankok-Gesamtschule haben sich intensiv mit den Themen „Sexuelle Gewalt in Kriegen“ und „Missbrauch“ beschäftigt. Sie zeigten in einem Spot, was ihnen wichtig ist.
Sexuelle Gewalt – Workshops in der BUS-Klasse
17.9.12 Ein besonders spannender Workshop: Über die Frage, wie Kinder zu Prostituierten gemacht werden, kamen wir auf die Situation von Mädchen und Frauen in unserer Gesellschaft in Deutschland. Es war für die Jungen sehr interessant, die Aussagen der Mädchen zu hören. Da kamen die Nachstellungen von Männern auf der Straße ebenso zur Sprache wie die Anmache, die sie sich anhören müssen. Beschlossen wurde, einen Stand in der Innenstadt zu machen und die Passanten auf die Probleme von Kinderprostitution und Sexueller Gewalt anzusprechen. Die SchülerInnen wollen auch eine Umfrage auf der Straße machen und Flugblätter gestalten, die sie verteilen können.
Heiße Diskussionen in der BUS-Klasse
14.9.2012 GewaltMal-Workshop1 in der BUS-Klasse Düsseldorf: Die Jugendlichen wünschten sich als Einstieg das Thema Kinderprostitution. Sie arbeiteten intensiv mit. Über die weltweite Verbreitung und die erschreckenden Zahlen kamen wir auf die berühmte Warum-Frage. Warum machen die Kinder das? Warum lassen die Eltern das zu? Warum werden vor allem Männer zu Tätern. Und was bedeutet es, wenn jemand im Ausland Kinder missbraucht – wird er das nicht auch hier tun? In den zwei Stunden kam keine Langeweile auf und die Jugendlichen folgten der Spur nach Deutschland. Montag geht es weiter!2013 Spot Düsseldorf: Nein zu sexueller Belästigung!
Düsseldorf, 14.05.13. Die Mädels der BUS Klasse arbeiteten heute weiter an den Ideen für ihren Werbespot gegen sexuelle Belästigung und Gewalt. Gemeinsam überlegten sie, wie sie mit entsprechendem Ton und Bild ihre Botschaft, Frauen vor sexuellen Übergriffen zu schützen am Besten in einem Werbespot rüber bringen können. Es enstanden erste Gedanken zu Hintergrundmusik und Gegenständen, die sie im Video verwenden wollen. Nächste Woche werden wir die ersten Aufnahmen dazu starten.
Sexuelle Belästigung betrifft jeden!
Düsseldorf, 07.05.2013. Die Mädchengruppe der BUS-Klasse suchte heute die passende Botschaft für ihren Werbespot zum Thema sexuelle Belästigung. Interessante Diskussionen rund um die Zielgruppe und den Slogan entstanden. Vor allem Jugendliche und Erwachsene soll der Werbespot ansprechen, denn von ihnen geht die größte Gefahr aus. Ganz klar ist, dass die Schülerinnen damit zeigen wollen, das sexuelle Belästigung respektlos und unnötig ist! Kommende Woche wird das Storyboard erstellt.
Jugendliche interviewen Düsseldorfer Bürger
Düsseldorf, 23.04.2013. Die Mädchen der BUS-Klasse der Hulda-Pankok-Gesamtschule beschäftigen sich mit einem Projekt zum Thema „Sexuelle Belästigung und Übergriffe – was kann man tun?„. Heute wollten sie es genau wissen und ein Stimmungsbild auffangen – mit Aufnahmegeräten befragten sie Passanten in Düsseldorf-Bilk. Einige wollten erst gar nicht an der Umfrage teilnehmen, andere wiederum gaben sogar hilfreiche Tipps, was Jugendliche tun können, wenn sie abends noch alleine unterwegs sind, um sich vor Übergriffen zu schützen. Die Gruppe hatte schnell einige Kurzinterviews im Kasten. In der kommenden Woche werden die Ergebnisse ausgewertet. Dann wollen die Jugendlichen gemeinsam hilfreiche Tipps für Jugendliche zusammentragen.
Was tun, wenn man in der Öffentlichkeit sexuell belästigt wird?
Düsseldorf, 30.04.2013. Die Mädels der BUS-Klasse der Hulda-Pankok-Gesamtschule durften heute ihre Interviews auswerten. Diese hatten sie in den Düsseldorfer Arcaden verGemeinsam sammelten sie die wichtigsten Tipps für Situationen, in denen man sexuell belästigt wird. Dennoch beschäftigte sie auch, was passiert, wenn man einmal Opfer eines solchen Übergriffs gewesen ist. Daher wird sich der kommende Workshop auf die Folgen von sexualisierter Belästigung bzw. Gewalt konzentrieren.
Der Werbespot ist im Kasten!
4.6.2013 Sexuelle Belästigung – das geht jeden was an! Denn 60 Prozent aller Frauen haben Erfahrung damit. Das dachten sich die SchülerInnen und drehten heute die Szenen für ihren Werbespot. Aus verschiedenen Perspektiven wurde eine Szene gefühlte 100 Mal gedreht, doch unsere Schauspielerin Jacky hielt tapfer durch. Anschließend wurde lautstark im FRIEDENSBAND-Büro über die Botschaft und Wortwahl diskutiert. Schließlich konnten sie sich doch einigen und die Tonaufnahmen waren im Kasten. Zum Schluss wurden noch szenische Mittel vereinbart, die beim Schnitt eingesetzt werden sollen. Kommende Woche ist der Spot schon fertig – wir freuen uns sehr auf das Endergebnis!
23.04.2013. Die Mädchen der BUS-Klasse der Hulda-Pankok-Gesamtschule beschäftigen sich mit einem Projekt zum Thema „Sexuelle Belästigung und Übergriffe – was kann man tun?„. Heute wollten sie es genau wissen und ein Stimmungsbild auffangen – mit Aufnahmegeräten befragten sie Passanten in Düsseldorf-Bilk. Einige wollten erst gar nicht an der Umfrage teilnehmen, andere wiederum gaben sogar hilfreiche Tipps, was Jugendliche tun können, wenn sie abends noch alleine unterwegs sind, um sich vor Übergriffen zu schützen. Die Gruppe hatte schnell einige Kurzinterviews im Kasten. In der kommenden Woche werden die Ergebnisse ausgewertet. Dann wollen die Jugendlichen gemeinsam hilfreiche Tipps für Jugendliche zusammentragen.
30.04.2013. Die Mädchen der BUS-Klasse der Hulda-Pankok-Gesamtschule durften heute ihre Interviews auswerten. Diese hatten sie in den Düsseldorfer Arcaden verGemeinsam sammelten sie die wichtigsten Tipps für Situationen, in denen man sexuell belästigt wird. Dennoch beschäftigte sie auch, was passiert, wenn man einmal Opfer eines solchen Übergriffs gewesen ist. Daher wird sich der kommende Workshop auf die Folgen von sexualisierter Belästigung bzw. Gewalt konzentrieren.
07.05.2013 Die Mädchengruppe der BUS-Klasse (15-17 Jahre) suchte heute die passende Botschaft für ihren Werbespot zum Thema sexuelle Belästigung. Interessante Diskussionen rund um die Zielgruppe und den Slogan entstanden. Vor allem Jugendliche und Erwachsene soll der Werbespot ansprechen, denn von ihnen geht die größte Gefahr aus. Ganz klar ist, dass die Schülerinnen damit zeigen wollen, das sexuelle Belästigung respektlos und unnötig ist! Kommende Woche wird das Storyboard erstellt.
Kinderprostitution: Flughafen Düsseldorf 2007 u 2008
2007 und 2008 Unterstützt von Kindernothilfe und ECPAT konnten 2007 die Schüler*innen die Passagiere bitten, Kinder zu schützen. Sie hatten Flyer dafür erstellt, in denen sie Tipps gaben, was die Reisenden tun könnten, wenn sie einen Verdacht haben. 2008 bat uns der Flughafen, die Aktion zu wiederholen, weil die Haltung der Jugendlichen überzeugt hatte. Jugendlichen […]
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Kinderprostitution: Flughafen Düsseldorf 2007 u 2008
2007 und 2008
Unterstützt von Kindernothilfe und ECPAT konnten 2007 die Schüler*innen die Passagiere bitten, Kinder zu schützen. Sie hatten Flyer dafür erstellt, in denen sie Tipps gaben, was die Reisenden tun könnten, wenn sie einen Verdacht haben. 2008 bat uns der Flughafen, die Aktion zu wiederholen, weil die Haltung der Jugendlichen überzeugt hatte.
Jugendlichen aus drei Städten durften mit selbstgemachten Flyern die Passagiere ansprechen und bitten, Kinder vor sexualisierter Gewalt zu schützen. Wir nähten rote Roben, die den Jugendlichen Schutz vor bösartige Reaktionen der Reisenden boten.
- Vorbereitung
Ziel des Projekts war es, Jugendliche für die Thematik der sexuellen kommerziellen Ausbeutung zu sensibilisieren und ihnen gleichzeitig die Möglichkeit zu geben, sich aktiv für Kinderrechte einzusetzen. Als Zielgruppe wurden Schülerinnen und Schüler gewählt. In der Vorbereitungsphase der Jugendaktion wurden verschiedene Schulen in Nordrhein-Westfalen angeschrieben und auf das Bildungsangebot hingewiesen. Von zunächst vier interessierten Schulen blieb eine übrig, weil die anderen aus schulinternen bzw. terminlichen Gründen nicht teilnehmen konnten. Die Workshops fanden dann in der Realschule Kerpen im Rahmen des Religionsunterrichts statt.
- Durchführung
An der zentralen Aktion auf dem Düsseldorfer Flughafen nahmen Schülerinnen und Schüler von zwei Klassen der Kerpener Realschule teil. Neben Vertreterinnen und Vertretern von ECPAT, Kindernothilfe und Aktion Weißes Friedensband sprach sich die Staatssekretärin Dr. Marion Gierden-Jülich des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration für eine stärkere Beachtung dieses Themas aus. Sie versprach den Jugendlichen ihre Unterstützung bei weiteren Aktionen. Die Jugendlichen waren in rote Tücher gehüllt und hatten rote Kappen auf, was ihnen bei den Passagieren Respekt einbrachte. Sie machten die Passagiere auf den Zusammenhang von Kinderprostitution und Tourismus aufmerksam und baten sie, die Augen offen zuhalten. Die Reaktionen waren rundweg gut. Auch die Medien (Fernsehteams von WDR Lokalzeit und nrw.tv) zeigten großes Interesse und erstellten beachtenswerte Beiträge.
(siehe http://www.friedensband.de/Kinderprostitution/grenzen2007)
Bei dem ersten und zweiten Workshop wurden die grundlegenden Aspekte und Ursachen der sexuellen Ausbeutung von Kindern in Tourismusländern vorgestellt. Darüber hinaus wurden Handlungsmöglichkeiten gegen die Verbrechen an Kindern erarbeitet. In diesem Zusammenhang wurden Kinderrechte und gesetzliche Möglichkeiten der Strafverfolgung dargestellt. Schließlich wurden das internationale Bündnis ECPAT und der Verhaltenskodex, zu dem sich Reiseunternehmen verpflichten können, vorgestellt. Bei der ersten Reisebüroaktion informierten die Jugendlichen die Reisebüros in ihrer Umgebung über das Ausmaß von sexueller Ausbeutung in Urlaubsländern. Gleichzeitig erkundigten sie sich danach, ob die Reiseunternehmen von ECPAT und dem Verhaltenskodex gehört haben und ihre Kunden auf diesen hinweisen. Die Jugendlichen hinterließen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Informationsmaterial für ihre Kunden und baten sie, über eine Mitarbeiterfortbildung zu dieser Thematik nachzudenken.
Im Vorfeld der zweiten Reisebüro-Aktion schulten wir die Jugendlichen im Umgang mit den Medien und übten anhand von Rollenspielen den erneuten Umgang mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Reisebüro. Die Jugendlichen erstellten Urkunden als Auszeichnung für die Reisebüros.
Bei der zweiten Reisebüro-Aktion wollten die Schülerinnen und Schüler von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wissen, ob sie ihre Kunden auf die Thematik der sexuellen Ausbeutung von Kindern in Urlaubsländern hingewiesen haben und wie die Reaktionen der Kunden waren.
Die Ergebnisse waren positiv, alle angesprochenen Reisebüros in Kerpen und Umgebung verpflichteten sich, an einer Mitarbeiterschulung teilzunehmen und sich aktiv für Kinderrechte einzusetzen. Die Jugendlichen überreichten als Auszeichnung für die Reiseunternehmen die Urkunden.
Insgesamt haben rund 30 Schülerinnen und Schüler mit großem Interesse an dem Projekt teilgenommen. Positiv zu vermerken ist , dass die Klassengemeinschaft, die sozialen Kompetenzen sowie das Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler durch die aktive Teilnahme an der Reisebüro-Aktion gestärkt wurden. Zusätzlich nahmen die Jugendlichen in beeindruckender Weise Anteil an dem Thema und diskutierten darüber hinaus über eigene Gewalterfahrungen und Grenzüberschreitungen. Dementsprechend gehen wir davon aus, dass die Zielgruppe erreicht wurde.
Auf der bundesweiten Konferenz gegen kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern in Berlin wurden unsere Workshops als exemplarisches Bildungsangebot in Schulen vorgestellt und fanden dadurch das Interesse einer breiten Öffentlichkeit. Besonders begeistert zeigte sich die Schauspielerin Katja Riemann, die die Workshops in der Berliner Schule ihrer Tochter vorschlagen möchte.
Die Kooperation mit ECPAT Deutschland ist ebenfalls positiv zu bewerten. Als Mitgliedsorganisation von ECPAT werden wir dieses Projekt gemeinsam fortführen. So kann den Schülerinnen und Schülern aus Kerpen die Teilnahme an dem bundesweiten Jugendworkshop in Köln zur Vorbereitung des dritten Weltkongresses gegen kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern in Rio de Janeiro ermöglicht werden.











